C3 Picasso Test

b_150_100_16777215_00_images_stories_citroen_c3picasso_2013_IMG_4464.JPGDie Raumschachtel

Fahrbericht Citroen C3 Picasso


Fern jeder Nutzfahrzeug-Anmutung bietet der C3 Picasso einen neuen, optimalen Kompromiss aus kompakten, stadtgerechten Außenmaßen und großzügigem und vor allen Dingen gut nutzbaren Innenraum. Er schickt sich an, die neue Referenz in seiner Klasse; die der kleinen Vans, zu werden.


Citroen spricht von einer Spacebox, also Raumschachtel. Das Design des Picasso hat wenig mit einem Karton zu tun, im Gegenteil er wirkt recht erfrischend und hebt sich vom Einheitsbrei, der momentan Trend ist, deutlich ab. Gut, von einem Van erwartet man ja auch keinen Schönheitspreis, Nutzwert ist hier der entscheidende Faktor.
Wie sieht es nun damit aus? Der C3 punktet hier bei allen Kategorien. Reichlich Platz im Innenraum trotz geringer Außenmasse, was wiederum der Wendigkeit im Stadtverkehr zugutekommt.
Noch mehr Platz um auch mal was Sperriges zu transportieren? Klar, mit einem Handgriff verschwindet die hintere Sitzreihe im Boden und wird zu einer ebenen Ladefläche von
mindestens 1,50 m Länge wenn der Kofferraumboden in der höheren seiner beiden möglichen Stellungen eingerastet ist.
Der „doppelte Boden“ des C3 Picasso. ermöglicht in der fünfsitzigen Konfiguration, ihn so groß wir möglich zu machen. wenn man den Boden ganz unten einrasten lässt. In der Stellung darüber entsteht ein doppelter Boden, in dem sich zum Beispiel wertvolle oder empfindliche Güter verstecken lassen. Gleichzeitig ist in dieser Stellung die Ladekante des Kofferraumes auf der gleichen Höhe wie die Ladefläche. Werden die Rücksitze nach vorn verschoben, entsteht ein Spalt zwischen Kofferraumboden und Rücksitzlehne – er kann mit Hilfe von Klappen, die bei Nichtbenutzung einfach von Magneten am Rücksitz gehalten werden, wieder geschlossen werden. Die Rücksitze können um 15 cm verschoben werden und bieten in der hinteren Stellung feudale Platzverhältnisse im Fond.
Werden die Rücksitze vorgeklappt, schließen diese Klappen an den Rücksitzlehnen zusammen mit dem doppelten Kofferraumboden die ebene Ladefläche ab. Van- und Kombifahrer kennen das nächste Problem, das an diesem Punkt gern entsteht: Wohin jetzt mit der „Hutablage“ oder Gepäckraumabdeckung? Der C3 Picasso hat auf diese alte Frage eine neue und endgültige, weil blitzgescheite Antwort. Die Gepäckraumabdeckung passt nämlich ganz genau in das „Geheimfach“ unter dem Kofferraumboden. Dort ist sie der Ladung nicht im Weg und kann auch nicht herumgeschleudert, beschädigt oder verschmutzt werden.
Kommen wir zum Fahren, dafür ist ein Auto ja gebaut worden. Der C3 Picasso macht da wenig Unterschied zum C3, er fährt sich angenehm. Wir hatten den 115 PS Diesel im Testfahrzeug und der macht richtig Laune. Er beschleunigt von unten heraus sehr gut und auch bei der Endgeschwindigkeit kann er überzeugen. Das 6 Gang Getriebe verlangt nach exakter Führung des Schalthebels, rastet aber dann die Gänge zuverlässig ein. Die Rundumsicht ist gut und die Lenkung exakt und genau mit einer präzisen Rückmeldung. Laune macht auch der Verbrauch der zwischen 5 und 7 Litern pro 100 Km je nach Fahrweise pendelt.
Die Bedienung des Picasso macht nach kurzer Eingewöhnung auch keine Probleme. Also rundum gesagt ein Auto, das für die kleine Familie ,ein Treffer ist. Der Kaufpreis für die Einstiegsvariante liegt bei 14.990 Euro, unser Testwagen als HDI 115 Exclusive war mit 22.710 Euro ausgepreist. Optionales, wie Navigation einschließlich Rückfahrkamera, Reise und Black Paket, Notrad und Panorama Paket, sowie die Sonderlackierung schlugen mit 3250 Euro zu Buche
Hans Jürgen Eibel

 

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