Maserati

Dreizackig

b_150_100_16777215_00_images_stories_maserati_vorstellung_IMG_0001.JPGMaserati auf dem Catwalk

Wann hat man schon mal die Gelegenheit Maserati zu fahren, und dann noch dazu alle aktuellen Modelle? Wir hatten sie und wollen nicht versäumen sie an diesem Vergnügen teilhaben zu lassen. Und ihnen auch noch ein paar Neuigkeiten zur Marke verraten.

 

 


Warum auf dem Laufsteg? Nun Maserati ist mit dem Modelabel Fendi eine Kooperation eingegangen, aus der ein ganz spezielles Gran Cabrio Fendi entspross. Das im exclusiven „Grigo Fiamma Fendi“, einem Grauton mit irisierendem Goldanteil, lackierte Gran Cabrio ist etwas ganz besonderes. Für die, die es sich leisten könnten, die 50 Stück der limitierten Auflage sind leider schon vergeben. Also will ich ihnen nicht die Zähne lang machen, wenn sie mal einen sehen, freuen sie sich über den Anblick.
Die Maseratipalette umfasst neben dem schon fast legendären Quattroporte Modellfamilie mit den verschiedenen Ausführungen und gesteigerter Leistung noch den Granturismo und das Grancabrio.
Alle natürlich mit den von Ferrari exklusiv für Maserati gefertigten V8 Saugmotoren. 4.2 bis 4.7 Liter ist der Hubraumbereich, zum Modelljahr 2013 wurden alle 4,7 Liter Motoren bei der Leistung und dem Drehmoment angehoben. Der Topmotor bietet nun 450 PS und das Drehmoment hat nun 20 Nm mehr, sprich 510 Nm.  Diese Leistungssteigerungen wurden durch eine Reduzierung der Motorreibung erzielt. Parallel damit einher ging eine Verbrauchsreduzierung. Ob dies die Käuferschaft sonderlich interessiert, sei dahingestellt, denn ein Maserati wird sicher nicht wegen seines Verbrauchs gekauft. Zu den Kaufargumenten zählen da andere Dinge, wie eine Probefahrt deutlich vor Augen, aber auch vor Ohren führte.
Alleine schon der Vorgang des Anlassens weckt Gefühle, die an Rennstrecke erinnern. Nach dem drehen des Zündschlüssels erwachen die acht Zylinder spontan zum Leben, kein Blubbern, wie man von einem Achtzylinder erwartet, sondern ein prägnantes, die Nackenhaare aufstellendes Brüllen, das die Bereitschaft loszulegen überdeutlich zum Ausdruck bringt.
Im Granturismo ist das Angeln nach dem Gurt etwas mühsam, hier sollte man bei Maserati mal über eine Gurtzuführung nachdenken.  Mit der sequentiellen Wippenschaltung geht es nach Druck auf den Knopf mit der 1 vehement vorwärts. Für komfortbetontes Fahren schaltet diese auch im Automatikmodus.
Das Fahrwerk ist, wie bei allen Maseratimodellen brillant,  er klebt förmlich auf der Straße. Dabei kommt der Komfort nicht zu kurz. Sicher merkt man, dass man in einem Sportler sitzt, dennoch ist die Abstimmung nicht brutal. Die Lenkung ist auf direkt abgestimmt und zielgenau. Sie ist unauffällig, man kommt genau da wieder aus der Kurve, wo man das auch will, ohne Korrekturen geht es wie auf Schienen rum ums. Eck.
Der Geradeauslauf ist sehr gut, auch bei hohem Tempo. Ein unangestrengtes Gleiten, bei dem nur der Tacho über das momentane Tempo Auskunft erteilt.
Ein besonderes Lob haben sich die Bremsen verdient. Die Verzögerung ist vehement, ohne dabei bissig zu sein. Sehr gut dosierbar und wirkungsvoll.
Egal, welches Model man fährt, der Grundtenor ist bei allen gleich. Sei es die Sportlimousine Quattroporte, der Granturismo oder das Grancabrio. Offen im Grancabrio und dann die Sporttaste gedrückt, die neben anderen Einstellungen auch die Bypassventile der Auspuffanlage öffnet, ist schon ein besonderes Erlebnis für die Ohren. Der Sound erweckt Sehnsucht nach einer schnellen Runde auf dem Nürburgring. Hierfür empfiehlt sich auch die straßentaugliche Rennmaschine Granturismo MC Stradale. Er ist als erster Maserati im Club 300 Km/h angekommen. 301 Km/h ist er schnell.
Die Zukunftsplanung bei Maserati zeigt einen Weg auf, der auf Wachstum ausgelegt ist. Sie beginnt mit der Auslieferung des Granturismo Sport mit dann 460 PS, markanterer Front incl. Tagfahrlicht und überarbeitetem Innenraum. 2013 folgt dann der neue Quattroporte, der weiterhin seinen Genen treu bleibt. Den Weg in das Segment der E-Klasse soll mit einem kleineren Maserati beschritten werden, ebenso kommt das SUV, das auf der IAA 2011 schon als Concept-Car Kubang überzeugte.  
Der Grundpreis für einen Maserati beginnt beim Quattroporte mit 114.320 Euro, eine reichhaltige Liste an Sonderausstattungen lockt, den Preis bedeutend zu erhöhen.
Hans Jürgen Eibel

Technische Daten
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