Fahrbericht: Subaru XV

b_150_100_16777215_00_images_stories_subaru_XV_fahrbericht_IMG_5704.jpgAttraktiver und sicherer Wegbegleiter

Subaru hat mit dem XV einen sportlichen Crossover aufgelegt

 

Das Segment der Kompakt-SUV ist derzeit noch überschaubar. Mit dem neuen Subaru XV (Preise: ab 22 100 Euro) ist das Angebot jetzt um ein interessantes Modell erweitert worden. Das erste „Lifestyle-SUV“ des Herstellers soll vor allem solche Kunden ansprechen, die nicht nur auf die Funktionen des Autos, sondern auch auf dessen Design Wert legen.

 

Ein sechseckiger Kühlergrill und markante Scheinwerfer dominieren die Front. Die Seite wird von den hohen Radhäusern über den auffällig gestalteten 17-Zoll-Felgen bestimmt. Die Konturen des 4,45 Meter langen und 1,57 Meter hohen Subaru XV werden durch die dunklen Kunststoffprotektoren an den Radläufen und den Schwellern betont.

Der XV ist ein Viersitzer mit bequemen Sitzen in erhöhter Position und ordentlichem Platzangebot. Die Verarbeitungsqualität stimmt ebenso wie die Ergonomie des Fahrzeugs. Allerdings hätte dem Interieur ein bisschen mehr Emotionalität bei der Gestaltung gut getan. Zur Wahl stehen die Ausstattungslinien „Active“, „Comfort“ und „Exclusive“.

Schon die Basisausstattung beinhaltet eine Klimaautomatik, die in den beiden höherwertigen Ausstattungen für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbar ist. Das Navigationssystem ist in der Exclusive-Ausstattung serienmäßig an Bord. In der Praxis erweist es sich allerdings als etwas träge.
Basismotor des XV ist ein 1,6-Liter-Boxer-Benzinmotor mit 84 kW /114 PS. Deutlich agiler geht es mit dem größeren 110 kW/150 PS starken Boxer-Benziner voran. In Deutschland dürfte jedoch der 108 kW/147 PS starke 2,0-Liter-Boxer-Dieselmotor mit seinem kräftigen Drehmoment von 350 Nm der Renner sein. Sein Normverbrauch wird mit 5,6 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer angegeben.

Mit diesem Motor waren wir auf ersten Probefahrten unterwegs. Fazit: Das Aggregat gefällt mit spontanem Antritt und zügigem Durchzug. Das Fahrwerk – vorn mit Federbeinen, hinten mit Mehrlenkerachse – ist Spitze. Der permanente Allradantrieb, unterstützt vom elektronischen Schleuderschutz, sorgt stets für die nötige Traktion. Je nach Fahrbahnsituation wird die Antriebskraft nach Bedarf an die vier Räder verteilt.

Federung und Dämpfung sind alltagstauglich abgestimmt, so dass das Fahrzeug die Holprigkeiten schlechter Wegstrecken nicht an die Insassen durchreicht. Auf kurvigen Strecken stellt das Fahrzeug unter Beweis, wie dynamisch und sicher man mit ihm unterwegs ist. Der Normverbrauch konnte in der Praxis erwartungsgemäß nicht gehalten werden – mit knapp sieben Litern ist zu rechnen.
Eva-Maria Becker

Auch gefahren

2.0 Diesel

Eine besonders kraftvolle und sparsame Antriebsalternative ist der weltweit einzigartige 2.0-Liter Boxer-Diesel. Das Common-Rail-Triebwerk (Einspritzdruck bis 1‘800 bar) entwickelt bei 3‘600/min eine Höchstleistung von 108 kW (147 PS). Das maximale Drehmoment von 350 Nm steht bereits ab 1‘600/min zur Verfügung. Mit 9,3 Sekunden für den Spurt auf 100 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h ist der Selbstzünder die gegenwärtig potenteste und zugleich die sparsamste Motorisierung für den XV. In Verbindung mit dem 60-Liter Kraftstofftank ermöglicht er bei ökonomischer Fahrweise Reichweiten von über 1.000 Kilometern. Wir fuhren ihn mit einem Verbrauch zwiaschen 5,9 und 7,8 Litern Diesel auf 100 Kilometer. In den unteren Gängen geht er rustikal zu Werke, wird aber in den höheren Gängen wieder recht umgänglich. Eine gute Alternative zu den Benzinern, besonders wenn man das automatisierte CVT Getriebe wählt.
Hans Jürgen Eibel

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Kurz notiert

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    • Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Rückfahrkamera und Sieben-ZollAudiosystem
    • Fahrerassistenzsystem Eyesight in allen Ausstattungslinien
    • 2,0-Liter-Boxermotor mit Lineartronic, Allrad und Euro 6d-Temp
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  • Subaru Forester

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    Da ist er, der erste Pickup von Mercedes, die X-Klasse. Nobel, kräftig, eben der Mercedes unter den Pickups soll es sein, den die Stuttgarter nun auf die Lifestyle- sowie Arbeitswelt loslassen.

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    Ferrari 812 Superfast

    Weltpremiere in Genf 2017

    Ferrari hat sich den 87. Internationalen Auto-Salon Genf als Schauplatz für die Weltpremiere des neuen V12-Berlinetta ausgesucht: der 812 Superfast, der stärkste und schnellste Ferrari in der Geschichte der Marke.
    Der neue Wagen verfügt nicht nur über eine Fülle innovativer Merkmale, er ist auch deshalb geradezu symbolträchtig, weil die V-12-Serie den offiziellen Beginn der ruhmreichen Geschichte des Cavallino Rampante im Jahr 1947 – vor 70 Jahren – markierte.
    Der 812 Superfast läutet nun eine neue Ära in der Geschichte der Ferrari Zwölfzylinder ein und baut dabei auf dem wertvollen Erbe des F12berlinetta und des F12tdf auf. Gedacht ist das neue Modell für Kunden, die sich den stärksten und exklusivsten Ferrari der Serie wünschen, einen kompromisslosen Sportwagen, der ihnen auf der Straße wie auf der Rennstrecke ein berauschendes Fahrerlebnis bietet und gleichzeitig doch so komfortabel ist, dass sie ihn rundum genießen können.

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