Reisebericht: Subaru Outback

Der Weg ist das Ziel

Ausflug mit dem Subaru Outback in den Isarwinkel

b_150_100_16777215_00_images_stories_reiseberichte_Subaru_Silvebstein_IMG_9833.jpgSie sehen die Berge gerne, am liebsten aber von unten?  Hier bietet sich ein Ausflug mit dem Auto in eine der schönsten Ecken Bayerns an. Eine tolle Flusslandschaft ist hier auch noch mit im Programm.

 


Mit dem Outback rollen wir  entspannt über die A8 von München aus in Richtung Salzburg. Dank Eye Sight, dem modernen Assistenzsystem des neuen Outbacks hält unser Auto eine gewählte Geschwindigkeit und bremst und beschleunigt selbstständig, sogar bis zum Stillstand. Wenn sie für die Route nicht gerade einen Sonntag oder Hauptreisetag wählen, sind sie auch innerhalb kurzer Zeit, (ca. 20 Minuten), bei der Ausfahrt Holzkirchen, die sie auch bitte nehmen.

Wir fahren dann weiter in Richtung Bad Tölz. Durch Holzkirchen -einer malerischen Kleinstadt im Alpenvorland- geht es weiter auf der B13 in Richtung Bad Tölz.

Nach dem Ort Sachsenkamm kommt rechterhand ein Parkplatz, den sie unbedingt nutzen sollten. Von ihm aus hat man einen hervorragenden Blick auf die Voralpen.

 

Weiter geht es nach Bad Tölz, gut bekannt ist die Altstadt aus der Fernsehserie „Der Bulle von Tölz“ und so lassen wir sie rechts liegen und folgen der B13 weiter in Richtung Lenggries. Auf der Strecke zwischen Bad Tölz und Lenggries laden zahlreiche Parkplätze zu einer Rast und einem kurzen Weg durch das Wachholder Gebüsch zum Isarufer ein. Der Fluss  ist zwar durch den Sylvenstein Stausee reguliert, aber dennoch naturiert. Außer der Regelung der Wasserführung des Flusses, greift der Mensch in den Flusslauf nicht ein. Aber dazu später mehr.
Nach einer Rast und Augenblicken der Ruhe, die sich zwangsläufig einstellen, wenn man dem Fluss zuhört und das Spiel der Strömung betrachtet, geht es weiter an Lenggries vorbei, immer der B13 folgend, zum Sylvensteinspeicher.
Lenggries liegt im Isartal, im Alpenvorland, am Eingang zum Karwendelgebirge. Im Osten liegen der Geierstein (1491 m), der Fockenstein (1564 m) und die Tegernseer Berge, im Westen liegt der Hausberg von Lenggries, das Brauneck mit 1.555 m Höhe.

Das Brauneck ist ein bekanntes Wander- und Skigebiet, das durch eine Seilbahn erschlossen ist. Höchster Punkt der Gemeinde ist mit 2.102 m der Schafreuter. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort selbst, einigen Dörfern und vielen kleinen Weilern.
Aber lassen wir Lenggries links liegen und folgen der  B13 weiter bis zur Staumauer des Speichersees. Zwei Wasserkraftwerke am Damm dienen der Energiegewinnung. 1994 bis 2001 wurde der Damm um drei Meter erhöht, um den Hochwasserschutz auszuweiten. Schon beim Pfingsthochwasser 1999 konnten sich die Dammerhöhung und der zweite Hochwasserentlastungsstollen mit dem tempelartigen Einlaufbauwerk und mit einer Leistung von bis zu 400 m³/s bewähren. Beim, noch stärkeren Alpenhochwasser 2005 musste am Nachmittag des 23. August 2005 die Schleuse erneut geöffnet werden, da die Grenze der Aufnahmekapazität des Sylvensteinspeichers erreicht war.
Die Höhe des Damms selbst beträgt 44 m, die Länge seiner Dammkrone 180 m. Der Damm staut neben der Isar auch deren Seitenzuflüsse Dürrach (südlicher Arm) und Walchen (östlicher Arm) auf. Die Isar und Dürrach führen große Mengen Sedimente und Sedimentgesteine mit sich, welche den Stausee in den nächsten Jahrzehnten auffüllen werden. Für den Wildfluss Isar bedeutet die „Zähmung“ einen Lebensraumverlust für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten der – insbesondere bei Hochwasser – immer wieder von neuem durch das Wasser umgelagerten Schotterbänke. Besonders augenfällig wird diese anthropogene Veränderung des Ökosystems der Flusslandschaft in der Pupplinger Au bei Wolfratshausen, wo sich in den vergangenen 50 Jahren der Auwald auf vormals offenen Schotterflächen erheblich ausgebreitet hat.
Der Stausee wurde nach dem Sylvenstein, einer natürlichen Engstelle im oberen Isartal benannt und ist mit seiner imposanten Brücke ein häufig abgebildetes Motiv vor der Kulisse des Karwendelgebirges. Im See versunken liegt das ehemalige Dorf Fall, welches vor der Flutung abgerissen und einige Dutzend Meter höher an der Straße nach Vorderriß neu erbaut wurde. Aufgrund der landschaftlichen Attraktivität ist der Sylvensteinsee heute ein gefragtes Ausflugsziel und Erholungsgebiet.
Fahren wir weiter auf der B301 in Richtung Vorderriß an dem Ort Fall vorbei taucht dann vor uns die Brücke über den Speichersee auf. Sie ist ein sehr beliebtes Fotomotiv und von ihr aus hat man einen guten Blick über den See.

Weiter geht’s nun über die Brücke und dann entlang der nun wilden und unregulierten Isar in Richtung Vorderriß. Rechter Hand befinden sich einige Parkplätze von denen aus ein starker Blick aus der Höhe herab auf den wilden Fluss einen Stop wert ist. Man nennt diese Ecke nicht umsonst „Bayrisch – Colorado“
Nach kurzer Fahrt erreicht man dann Vorderriß und wenn man Hunger hat und nicht gerade Donnerstag ist (da ist Ruhetag) sollte man eine Rast im Gasthof zur Post in Betracht ziehen. Der Wirt ist ein uriger Typ und ebenso urig  ist der Schweinsbraten, der sehr zu empfehlen ist. Der schattige Biergarten lädt dazu ein, die Rast etwas länger werden zu lassen.
Frisch gestärkt kann die Fahrt nun weitergehen. Wir verlassen nun die Bundesstraße und fahren über die Brücke vor dem Gasthof über die Isar und halten mal bei dem Mauthäuschen um unseren Obolus von 4 Euro für die Mautstraße nach Wallgau zu entrichten.  Der Preis lohnt sich, wir haben auf dieser Straße zahlreiche Parkplätze mit direktem Zugang zum Fluss und Erklärungstafeln zum Naturschutzgebiet oberes Isartal, die doch recht interessant sind. Nach Westen bietet sich immer der Blick auf das Karwendelgebirge mit der Zugspitze, Deutschlands höchsten Berg mit 2986 Metern Höhe. Mal die Füße in der Isar baumeln lassen, den Kanufahrern, die den Fluss befahren, freundlich zuwinken und dann auf zum nächsten Parkplatz.
Hier kann man die Zeit ganz gut vertrödeln und entspannen.
In Wallgau drehen wir den Outback  um und rollen die Strecke zurück, das Maut Ticket gilt ja den ganzen Tag für die Straße und so brauchen wir nicht nochmals zu bezahlen.
In Bad Tölz nehmen wir für den Rückweg eine andere Strecke und fahren an den Flinthöfen, das sind die früheren „Flint Barraks“ der legendären „Green Barrets“ der US Army, die hier stationiert waren, einfach gerade aus und folgen den Richtungspfeilen nach München. Unser Outback hat sich für die Strecke gerade mal 7,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer genommen, obwohl wir auf der Autobahn schon mal Gas gegeben haben.
Beides, Auto und Strecke haben viel Spaß gemacht und uns einen ruhigen Tag mit etwas seelischem Tiefgang beschert.
Wir werden diese Berichte zu einer Serie machen und demnächst weitere Routen vorstellen.
Hans Jürgen Eibel.

 

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Kurz notiert

  • Subaru Forester rollt mit erweiterter Serienausstattung ins Modelljahr 2019

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    • Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Rückfahrkamera und Sieben-ZollAudiosystem
    • Fahrerassistenzsystem Eyesight in allen Ausstattungslinien
    • 2,0-Liter-Boxermotor mit Lineartronic, Allrad und Euro 6d-Temp
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  • Subaru Forester

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    Der Subaru Forester lässt seinen runden Geburtstag mit einem Editionsmodell ausklingen: Eine exklusive Sonderlackierung, Kotflügelverbreiterungen sowie spezielle Embleme schmücken die Jubiläumsausgabe des SUV-Klassikers, die auf Wunsch auch mit Extras wie einem Navigationssystem oder einem Satz Leichtmetallfelgen vorfährt. Der zu Preisen ab 31.780 Euro erhältliche Forester „20th Anniversary“ ist mit allen drei Motorisierungen kombinierbar, der Preisvorteil beträgt bis zu 1.800 Euro.

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    Da ist er, der erste Pickup von Mercedes, die X-Klasse. Nobel, kräftig, eben der Mercedes unter den Pickups soll es sein, den die Stuttgarter nun auf die Lifestyle- sowie Arbeitswelt loslassen.

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  • Ferrari Weltpremiere

    Ferrari 812 Superfast

    Weltpremiere in Genf 2017

    Ferrari hat sich den 87. Internationalen Auto-Salon Genf als Schauplatz für die Weltpremiere des neuen V12-Berlinetta ausgesucht: der 812 Superfast, der stärkste und schnellste Ferrari in der Geschichte der Marke.
    Der neue Wagen verfügt nicht nur über eine Fülle innovativer Merkmale, er ist auch deshalb geradezu symbolträchtig, weil die V-12-Serie den offiziellen Beginn der ruhmreichen Geschichte des Cavallino Rampante im Jahr 1947 – vor 70 Jahren – markierte.
    Der 812 Superfast läutet nun eine neue Ära in der Geschichte der Ferrari Zwölfzylinder ein und baut dabei auf dem wertvollen Erbe des F12berlinetta und des F12tdf auf. Gedacht ist das neue Modell für Kunden, die sich den stärksten und exklusivsten Ferrari der Serie wünschen, einen kompromisslosen Sportwagen, der ihnen auf der Straße wie auf der Rennstrecke ein berauschendes Fahrerlebnis bietet und gleichzeitig doch so komfortabel ist, dass sie ihn rundum genießen können.

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