Fahrbericht Toyota RAV4

Gelifteter RAV4 wirkt noch sportiver

b_150_100_16777215_00_images_stories_toyota_rav4_facelift2012_Toyota_RAV4_Front.jpgToyota hat seinen Dauerbrenner optisch und technisch überarbeitet

Als der Toyota RAV4 im Jahre 1994 auf den Markt kam, begründete er das Segment der kompakten Sport Utility Vehicles (SUV) und hat bisher rund 3,3 Millionen Käufer gefunden. Seine Stärken – die hohe Sitzposition, die Geräumigkeit und die Eigenschaft, sich sowohl auf der Straße als auch abseits davon kultiviert und sicher zu bewegen – haben ihn schnell zum Bestseller avancieren lassen.



 

2006 hat Toyota die dritte Generation des RAV4 präsentiert, die 2010 optisch überarbeitet wurde. Vor allem die Frontpartie ist modifiziert worden: Sie wird von einem neuen, breiteren Kühlergrill mit einer Querleiste aus Chrom, markanten Scheinwerfern mit Projektionsleuchten für das Abblendlicht und einer neu gezeichneten Motorhaube dominiert. Die nun serienmäßigen Nebelscheinwerfer sind in den ebenfalls neu gestalteten vorderen Stoßfänger integriert. Damit wirkt das Fahrzeug insgesamt noch sportiver. Verzichtet wird auf das an der Heckklappe angebrachte Reserverad.

Für den Innenraum wird gegen Aufpreis eine Alcantara-Leder-Ausstattung angeboten, die das Interieur deutlich aufwertet. Wie der Vorgänger, verfügt auch die überarbeitete Modellversion über das praktische Easy-Flat-Sitzkonzept. Mit einem Griff an einem der beiden Hebel, die von der Hecktür aus leicht erreichbar sind, lassen sich die Rücksitze ohne Demontage von Sitzpolstern oder Kopfstützen in den Boden versenken, so dass eine ebene Ladefläche entsteht. Der Gepäckraum ist mit einem Volumen von mindestens 586 Liter Inhalt sehr üppig dimensioniert. Beide Elemente der hinteren Sitzbank können unabhängig voneinander um 165 Millimeter in Längsrichtung verschoben werden. Die Rückenlehnen der Rücksitze sind zudem einzeln in der Neigung einstellbar. Damit ist das Stauvolumen noch erweiterbar.

Als Motoren stehen ein 2,0-Liter-Benziner mit 116 kW/158 PS und zwei 2,2-Liter-Selbstzünder in den Leistungsstufen 110 kW/150 PS und 130 kW/177 PS  zur Wahl. Alle Triebwerke arbeiten mit dem Toyota Optimal-Drive-System, um  Verbrauch und CO2-Emissionen unter anderem durch eine Minimierung der innermotorischen Reibung,  effizientere Verbrennungsvorgänge und weniger Gewicht zu senken. Die Einstiegsversion mit dem Benziner und Frontantrieb kostet 24 100 Euro und verfügt unter anderem über Audioanlage, Klimaanlage, Dachreling und die elektrische Stabilitätskontrolle VSC+ in Kombination mit der Traktionskontrolle TRC.

Bei den Varianten mit 4x4-Antrieb sorgt das Fahrdynamik-Management-System IADS für eine sichere Straßenlage. Dessen aktiver Allradtrieb als Herzstück überwacht und reguliert permanent die Verteilung der Antriebskräfte zwischen Vorder- und Hinterachse entsprechend der Fahrsituation. IADS macht es möglich, die Antriebskraft zu 100 Prozent auf die Vorderräder zu lenken oder sie aber bis zu einem Verhältnis von 55:45 nach vorn und hinten zu verteilen. Das System ist mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm und der elektrischen Servolenkung vernetzt.
Erweitert wurden die Möglichkeiten, die gewählte Ausstattungsvariante – Basis, Life oder Executive – mit dem gewünschten Antrieb zu kombinieren. So ist die meist gewünschte Ausstattungslinie Life nun auch mit dem 2,2 Liter großen D-4D-Diesel und der Sechsstufen-Automatik erhältlich. Damit kommen diejenigen Kunden, die eine Kombination aus Selbstzünder und Automatik wünschen, in den Genuss eines günstigeren Einstiegspreises als vor dem Modell-Facelift. Der RAV4 2.2 D-4D 4x4 Life kostet 32 500 Euro.

Diese Modellversion überzeugte im Test durch seine Kletterkünste am Berg, durch seine Traktion und seine Antrittsstärke. Damit eignet sich das Fahrzeug auch hervorragend als Zugwagen und kann bei widrigen Straßenbedingungen das Vorwärtskommen sichern. Nicht so optimal sind die Tendenz RAV4 zur Seitenneigung in den Kurven und der Fahrkomfort auf nicht ganz ebenen Straßen.
Eva-Maria Becker

AM24.tv Videoclips bei McDonald's Instore TV und auf AM24.tv

Versicherungs-Rechner

b_150_100_16777215_00_images_huk24-logo.gif
Gebrauchtwagen auf:

AutoScout24 - Europas großer Automarkt

Kurz notiert

  • Subaru Forester rollt mit erweiterter Serienausstattung ins Modelljahr 2019

    Subaru Forester rollt mit erweiterter Serienausstattung ins Modelljahr 2019

    • Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Rückfahrkamera und Sieben-ZollAudiosystem
    • Fahrerassistenzsystem Eyesight in allen Ausstattungslinien
    • 2,0-Liter-Boxermotor mit Lineartronic, Allrad und Euro 6d-Temp
    Weiterlesen...  
  • Subaru Forester

    Subaru Forester

    Geburtstagsparty

     

    Der Subaru Forester lässt seinen runden Geburtstag mit einem Editionsmodell ausklingen: Eine exklusive Sonderlackierung, Kotflügelverbreiterungen sowie spezielle Embleme schmücken die Jubiläumsausgabe des SUV-Klassikers, die auf Wunsch auch mit Extras wie einem Navigationssystem oder einem Satz Leichtmetallfelgen vorfährt. Der zu Preisen ab 31.780 Euro erhältliche Forester „20th Anniversary“ ist mit allen drei Motorisierungen kombinierbar, der Preisvorteil beträgt bis zu 1.800 Euro.

    Weiterlesen...  
  • Stellungnahme des TÜV-SÜD zu aktuellen Aussagen der Deutschen Umwelthilfe

    Stellungnahme des TÜV-SÜD zu aktuellen Aussagen der Deutschen Umwelthilfe 


    In einer Pressekonferenz am Morgen des 5. Dezember 2017 hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) BMW unterstellt im Modell 320d eine illegale Abschaltvorrichtung zur Manipulation der Abgaswerte einzusetzen. Aus diesem aktuellen Anlass nimmt TÜV SÜD Stellung:

    Weiterlesen...  
  • News: Mercedes enthüllt die X-Klasse

    News: Mercedes enthüllt die X-Klasse

    Da ist er, der erste Pickup von Mercedes, die X-Klasse. Nobel, kräftig, eben der Mercedes unter den Pickups soll es sein, den die Stuttgarter nun auf die Lifestyle- sowie Arbeitswelt loslassen.

    Weiterlesen...  
  • Ferrari Weltpremiere

    Ferrari 812 Superfast

    Weltpremiere in Genf 2017

    Ferrari hat sich den 87. Internationalen Auto-Salon Genf als Schauplatz für die Weltpremiere des neuen V12-Berlinetta ausgesucht: der 812 Superfast, der stärkste und schnellste Ferrari in der Geschichte der Marke.
    Der neue Wagen verfügt nicht nur über eine Fülle innovativer Merkmale, er ist auch deshalb geradezu symbolträchtig, weil die V-12-Serie den offiziellen Beginn der ruhmreichen Geschichte des Cavallino Rampante im Jahr 1947 – vor 70 Jahren – markierte.
    Der 812 Superfast läutet nun eine neue Ära in der Geschichte der Ferrari Zwölfzylinder ein und baut dabei auf dem wertvollen Erbe des F12berlinetta und des F12tdf auf. Gedacht ist das neue Modell für Kunden, die sich den stärksten und exklusivsten Ferrari der Serie wünschen, einen kompromisslosen Sportwagen, der ihnen auf der Straße wie auf der Rennstrecke ein berauschendes Fahrerlebnis bietet und gleichzeitig doch so komfortabel ist, dass sie ihn rundum genießen können.

    Weiterlesen...  

Copyright © 2015. All Rights Reserved.