Bericht
Beim fahren über schlechte Straßen fing er an zu Poltern.
Diagnose: Querlenker ausgeschlagen, nach 125.000 km Laufleistung und Quattroantrieb sollte das nicht der Fall sein.
Nichts desto trotz hat es unseren A6 auch erwischt, wie so manch Anderen, wie man hört.
Also haben wir nach einer Alternative gesucht.
Bei Meyle sind wir fündig geworden.
Damit die Vorderachse auch länger ruhig bleibt als nur 150.000 km haben wir uns für den HD Satz entschieden. Dieser zeichnet sich durch verstärkte Aufhängungen aus. Bei Meyle wurde hier genau gegen die Schwachstellen gearbeitet.
Der Einbau
Wenn man Ahnung von der Materie hat und eine Hebebühne natürlich, geht der Einbau relativ simpel von statten. Beides haben wir, also machten wir uns im Selbstversuch ans Werk.
An sich könnte der Ausbau schnell gehen, wenn Audi die oberen Querlenker nicht durch eine 100mm lange Schraube im Achsschenkel sichern würde. Gut die Schraube allein wäre nicht das Problem, wenn man sie denn mit einfachen Mitteln heraus bekommen würde, in unserem Fall musste sie ausgebohrt werden, was Nerven und harte Bohrer gekostet hat.
Hier gilt beim Einbau: Dringend mit Kupferpaste behandeln!
Dem Meyle Paket lagen auch neue Spurstangenköpfe bei, wechselt man diese muss man unbedingt anschließend zu Achsvermessung.
Wir haben zwar versucht wenigstens halbwegs die alte Spur durch nachmessen der Gewindegänge zu rekonstruieren aber das ging leider in die Hose. Das anschließende Fahr- und Lenkverhalten kann man nicht als solches beschreiben. Also ging es kurz danach zur Achsvermessung wobei die vordere Spur komplett neu justiert wurde. Jetzt ist alles in Butter, auffällig ist, dass die Spurstangenköpfe schon arg ausgeleiert gewesen sein müssen, die Lenkung reagiert nun wesentlich direkter und zackiger.
Bleibt noch der Zeitaufwand, wir haben fast einen ganzen Tag zu zweit am Fahrzeug gearbeitet. Die Schraube im Achsschenkel sorgte für den größten Zeitaufwand.