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Fahrbericht: Toyota Avensis Combi
Variationen auf japanisch

Today, tomorrow,Toyota, so lautet der neue Slogan Toyotas. Und wie Qualität, Solidität und Pannenstatistiken zeigen, wird das auch weiterhin so sein. Toyota will mit der bereits dritten Generation des Avensis diese Tradition fortsetzen.....von Melanie Köhler.





Fahrbericht


Unser Testfahrzeug war ein 2.2-4D Combi (ja, bei Toyota schreibt man die Kombis mit C), der auch viel schöner als das Stufenheck ist. Bei Kombis denkt man zwar immer Hauptsache praktisch, egal wie er aussieht. Beim Avensis verhält es sich anders. Das mag mitunter daran liegen, dass man den Combi parallel zum Stufenheck-Modell entwickelte und nicht einfach auf das Stufenheck-Modell ein Kombi-Heck draufsetzte. Die Linienführung überzeugt durch Eleganz. Die markante, nach vorne gezogene Motorhaube kennzeichnet die Front des Avensis.
Das Interieur ist klar und praktisch strukturiert. Die Instrumente lassen keine Frage offen. Das heißt, sie sind leicht zu bedienen und verwirren nicht durch zu viel Schnickschnack und Knöpfchen. Man sitzt bequem und auch längere Fahrten sind damit kein Problem. Der Seitenhalt ist ausreichend, befindet man sich im Avensis ja nicht in einem Sportwagen. Auch am Platzangebot gibt es nichts zu mäkeln, so finden vier Erwachsene locker Platz, bei fünf wird es ein klein wenig enger. Kopf- und auch Beinfreiheit ist bei Fahrer und Beifahrer, sowie im Fond genug vorhanden. Für Komfort ist natürlich auch gesorgt. So haben wir Sitzheizung, sehr angenehm im Winter, Klimaautomatik, immer angenehm, genügen Ablage- und Staufächer, eine Mittelarmlehne, die nicht störend wirkt beim Fahren, einen Regensensor, automatisch abblendende Innenspiegel und elektrisch beheizbare und einklappbare Außenspiegel. Bei der Ausstattungsreihe Executive Plus bekommt man obendrauf PDC (daran kann man sich gewöhnen), Bi-Xenonscheinwerfer mit Scheinwerferreinigungsanlage, Lederkomfortpaket, 18-Zoll-Leichtmetallräder und Sonnenrollos hinten (bzw. Panorama-Glasdach) und das optionale Navigationssystem bringt einen auf verständliche Weise dorthin wo man hin will. Radio- und CD-Player versteht sich fast schon von selber.
Wirklich beeindruckend ist aber der Kofferraum. Der neue Avensis ist ja an sich länger und breiter geworden. So ist er nun 4765 mm lang und hat einen Radstand von 1810 mm. Wow! Da kann man ordentlich was transportieren! Um genau zu sein, es passen bis zu 1609 Liter hinein. Damit bleibt so gut wie kein Wunsch offen, wenn es ums Transportieren geht.
Aber wie fährt sich nun das gute Stück? Ganz gut soweit. Er liegt angenehm auf der Straße und auch in den Kurven. Er federt komfortabel ab, ohne dabei viel an Dynamik zu verlieren. Das 6-Gang-Automatik-Getriebe ist zwar von der Bedienung her etwas gewöhnungsbedürftig, schaltet aber schön rauf und runter Für sportlicheres Fahren und Schalten kann man auch manuell an den Schaltwippen oder am Schalthebel schalten, ohne den Wählhebel aus der D-Position zu bewegen. Die 150 PS des 2,2 Diesel-Motors ziehen anständig ab, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 205 Km/h, von 0 auf 100 Km/h ist er in 9,8 Sekunden und der der Verbrauch liegt bei 7,7 Liter auf 100 Km.
Auch die Sicherheit wird beim Avensis groß geschrieben und wird höchsten Ansprüchen gerecht. Schon die Karosserie verfügt über eine definierte Verformungszone mit Seitenaufprallschutz an den Türen. Die kraftvolle Bremsanlage sorgt für einen der kürzesten Bremswege in seinem Segment. ABS und EBD(elektronische Bremskraftverteilung) sowie sieben Airbags (Knieairbag für Fahrer, Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, vordere Seiten und Kopfairbags) sind serienmäßig an Board. Optional ist natürlich alles zu haben, was es momentan auf dem Markt gibt. Erhältlich ist der Avensis mit der Executiv-Ausstattung ab 38.950 €.

Wer also ein langlebiges, sicheres, solides Auto haben will ist mit dem Avensis gut beraten




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