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F-Kubik verleiht "Goldenen Kolben"
Kolben aus Gold

Mit einem goldenen Kolben käme ein Auto nicht sehr weit, die Schmelztemperatur ist da wohl doch um einiges zu niedrig. Da hilft alles Geld der Welt nicht, dieses Ding bleibt einer Ehrenbezeugung vorbehalten, und diese erhält diese Jahr, von F-Kubik, Dipl.-Ing Wolfgang M. Buchta.






Das Forum für Fahrzeuggeschichte F-Kubik ehrt auch 2010 eine Per­sönlichkeit für deren besondere Verdienste um die Automobilgeschichte.
 Im Rahmen der Bremen Classic Motorshow  wird Dipl.-Ing Wolfgang M. Buchta mit dem „Goldenen Kolben“ ausgezeichnet. Darauf hat sich die Gruppe F-Kubik einstimmig verständigt. Sein Bemühen um die Pflege und Vermittlung der Automobil- und Verkehrsgeschichte mit der Gewissenhaftigkeit des engagierten Wissenschaftlers, gepaart mit akribischer Recherche fanden ihren Niederschlag nicht nur in zahlreichen Buchpublikationen. Vielleicht noch mehr wiegt das Engagement um die Erstellung des Zeitschriftentitels Austro Classic, deren Mitbegründer, Herausgeber und Chefredakteur er seit 1991 ist.„Einst gab es zwei Clubzeitungen - Libellus Veteranorum und Legendary Driving - und irgendwann im Jahre 1990 haben wir begonnen, über eine Zusammenarbeit zu sprechen. Wider Erwarten ist dann Ende Januar 1991 das erste Heft von Austro Classic erschienen - 36 Seiten stark und durchgehend SW. Und - noch mehr wider Erwarten - hat AC nicht nur sein erstes Jahr überlebt, sondern blüht und gedeiht bis heute“, berichtet Buchta aus den Gründungstagen.

Im Jahr 1991 beginnt auch die Reihe der Fachpublikationen aus der Feder von Buchta: als Co-Autor des Werkes „30 Jahre Jaguar E-type“. 1995 erscheint das Buch über Lohner-Kutschen, 1997 heißt das Thema „40 Jahre Puch 500“. Seit 2000 veröffentlicht Buchta auch in den Zeitschriften  „The Automobile“ und „Allradkatalog“, liefert aber schon 2002 den Titel „Formel Ö – Rennwagen aus Österreich“, das für den Cugnot-Award nominiert wird. Britische, deutsche und italienische Sportwagen führen inhaltlich aus den österreichischen Grenzen heraus. Als Co-Autor bewegt er sich auch außerhalb der Automobilgeschichte in dem 2008 erschienen Werk „Über den Wolken – Zivilluftfahrt in Österreich“. Im gleichen Jahr sind „Alltagsklassiker aus 8 Ländern“  und ein Museumsführer „Straßenverkehr in Österreich“ Ausdruck des unermüdlichen Schaffens, der auch 2009 angehalten hat: „Luxusschlitten aus 8 Ländern“ und die „Österreichische Automobilgeschichte“ werden veröffentlicht.

Die Gruppe F-Kubik handelt sicher im Namen aller an der Automobilgeschichte Interessierten, wenn sie daher Wolfgang M. Buchta ihren Jahrespreis zuerkennt. Die Verleihung des „Goldenen Kolben 2010“ findet im Rahmen der Bremen Classic Motorshow (5. bis 7. 2. 2010) statt.

Vita Wolfgang M. Buchta
Nach Abschluss des Bundesrealgymnasiums Rosasgasse in Wien erwarb Wolfgang M. Buchta, Jahrgang 1958, nicht nur die Fahrzeug-Führerscheine B, C, und E sondern auch den Privatpilotenschein. Nach dem Präsenzdienst begann er 1978 an der TU Wien Informatik zu studieren. Dieses Studium schloss er am 20. Januar 1983 mit der Sponsion zum Diplom-Ingenieur ab und wurde Assistent am Institut für Informatik in Wien. Es folgte eine Zeit bei der Firma AT&T-Olivetti als Produktverantwortlicher für UNIX bis 1986. Dann wurde er Mitbegründer und Teilhaber der Firma SPA EDV-Beratung, bevor er 1989 als selbständiger EDV-Berater für IBM, das Bundesministerium für Landesverteidigung und andere Projektentwicklungen im Unix-Bereich verantwortete. 1991 kam es zur Gründung der Zeitschrift Austro Classic- Das österreichische Magazin für Technikgeschichte, die Buchta als Chefredakteur und Herausgeber betreute. 1992 wurde er Mitbegründer der EUNET GmbH, dem ersten kommerziellen österreichischen Internet-Provider. 1995 gründete er die Firma X-Consult GmbH und wurde deren geschäftsführender Gesellschafter. Zwischen 1996 und 2007 studierte Buchta Geschichte/ Technikgeschichte an der Universität Wien, der Abschluss zum Magister Phil. erfolgte im Juni 2007. Seit dem Wintersemester 2007 arbeitet er nun an seiner Dissertation. Darüber hinaus wurde er 2008 auch Lektor für IT-Security, Kryptographie und Secure Coding an der FH Joanneum. Parallel zu seinem  zweiten Studium richtete er ab 2003 ein privates elektronisches Archiv für Technik-Geschichte ein. Im Jahr 2005 wurde er Geschäftsführer der Austro-Classic-Verlags-GmbH. Der gebürtige Wiener Wolfgang M. Buchta ist verheiratet und hat drei Kinder.

Über den goldenen Kolben:
Der goldene Kolben wird jährlich verliehen. Im Jahr 2010 vergibt das Forum für Fahrzeuggeschichte F³ die Auszeichnung zum fünften Mal:
2006 erhielt diese Auszeichnung Günter Krön, der Veranstalter der „2000 Kilometer durch Deutschland“, für seine Verdienste um die Wieder­belebung und kontinuierliche Ausrichtung dieser Traditions­veranstal­tung seit 1989.
2007 wurde der Preis an den Journalisten Karl-August Almstadt, stellvertretender Chefredakteur der Fachzeitschrift „Auto Bild“, für die Ver­mittlung zur Wertschätzung der Fahrzeughistorie in einer breiten Öf­fentlichkeit verliehen.
2008 hieß der Preisträger Winfried Seidel. Der in Ladenburg bei Mannheim arbeitende Unternehmer ist ein Pionier für die Organisation von Fahrzeug-Veteranen-Teilemärkten und Initiator und Betreiber des Carl-Benz-Museums.
2009 bekam Prof. Peter Kirchberg die Auszeichnung für seine Verdienste um die Vermittlung der Automobil- und Verkehrsgeschichte und die seltene Gabe, historische Fakten lebendig vorzutragen und auch Laien verständlich zu machen

Wer ist die Gruppe F³ (sprich: F-Kubik)?
Der Kreis der F³-Mitglieder steht für sorgfältige historische Recherche und Dokumentation von Verkehrsgeschichte sowie deren Darstellung in der Öffentlichkeit. Seit Gründung im Juni 2001 bündeln die zehn Mitglieder aus dem norddeutschen Raum ihr Wissen und die vielfälti­gen fahrzeug- und verkehrsrelevanten Themen. Ihre Kompetenz be­weisen die F³-Mitglieder in vielen Fahrzeugexpertisen und Projekten für private Sammler, bei der Industrie und öffentlichen Einrichtungen sowie über Publikationen aber auch bei Oldtimer-Veranstaltungen und -Messen wie der Bremen Classic Motorshow.

Weitere Informationen:
www.f-kubik.de
F³ - Forum für Fahrzeuggeschichte
c/o Lars Döhmann
Zum Eichenbrink 1
31535 Neustadt




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Randnotizen
Vito E-Cell fährt abgasfrei und leise
Mercedes-Benz bringt ersten E-Transporter in Serie / Tests in Stuttgart und Berlin

„Das Beste oder Nichts“ zu machen, war das Motto von Gottlieb Daimler. Und das habe sich der Stuttgarter Fahrzeugbauer auch auf seine Fahnen geschrieben – so Volker Mornhinweg, der neue Leiter des Geschäftsbereiches Mercedes-Benz Transporter, der jetzt in diesem Zusammengang etwas ganz Besonderes präsentieren konnte: den Vito E-Cell, den weltweit ersten Elektro-Kleintransporter, der in Serie produziert wird und dessen Fertigung bereits angelaufen ist. Zunächst ist eine Kleinserie von 100 Fahrzeugen aufgelegt – 50 davon werden in Stuttgart, die anderen 50 in Berlin ausgeliefert und auf Herz und Nieren getestet. Weitere 2000 Fahrzeuge sind ab 2011 geplant.....von Eva-Maria Becker

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Hohes Risiko bei zu wenig Abstand
Unfallforscher fordern intelligente Tempomaten und Notbremssysteme

Enges Auffahren, wildes Hupen und riskantes Ausbremsen – vor allem auf Autobahnen machen sich diese Arten der Nötigung breit. Wer so rowdyhaft unterwegs ist, sorgt nicht selten für Unfälle, wie entsprechende Statistiken untermauern. Solches Verhalten kann nämlich beim bedrängten Verkehrsteilnehmer Angst und Panik auslösen und mitunter sogar zu Unfällen mit tödlichen Folgen führen. .....von Eva-Maria Becker
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Weniger Verbrauch durch Optimierung bewährter Technik
Zulieferer Schaeffler hat mit Porsche ein CO2-Demo-Fahrzeug entwickelt

Eine wesentliche Aufgabe sieht die Schaeffler Gruppe Automotive in der Entwicklung neuer Techniken zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen. So wurde im Rahmen der IAA 2009 die weltweit erste elektrohydraulische vollvariable Ventilsteuerung Uniair präsentiert, die zunächst im Alfa Romeo Mito MultiAir zum Einsatz gekommen ist und seither schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Zudem hat der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach ein effizientes DSG-Getriebe mit Trockenkupplung entwickelt, das seinen Serienstart im VW Golf hatte. Dabei arbeitet Schaeffler eng mit den Automobilherstellern zusammen. So wurde gemeinsam mit Porsche das Demonstrationsfahrzeug „CO(2)ncept –10 %“ auf Basis des neuen Cayenne V8 mit optimierten Bauteilen in Antriebsstrang und Fahrwerk entwickelt, das rund zehn Prozent weniger Kraftstoff verbraucht als das vergleichbare Serienfahrzeug.....von Eva-Maria Becker
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Lexus LFA
LEXUS PRÄSENTIERT SERIENVERSION DES LFA BEIM „FESTIVAL OF SPEED“

Lexus bringt in diesem Jahr zwei Fahrzeuge zum legendären „Festival of Speed“ in Goodwood (Südengland). Neben dem LFA Rennwagen, der im April den Klassensieg beim 24-Stunnden-Rennen auf dem Nürburgring herausfuhr, präsentiert Lexus auch die produktionsreifeSerienversion des ausverkauften 560 PS-Supersportwagens. Beide Fahrzeuge nehmen am„Rennen“ durch den Schlosspark des Earl of March teil. Der Rennwagen kommt mit derauthentischen Patina eines echten Siegers zum Einsatz: Das Auto trägt noch den Staub undGummiabrieb vom Einsatz am Nürburgring zur Schau.

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Gewerbliche Kunden im Visier
Peugeot hat ein spezielles Leasing-Konzept für Businesskunden

Mit dem Angebot „Peugeot Professional“ will der französische Hersteller erreichen, dass Flotten- und Nutzfahrzeug-Kunden künftig noch umfassender betreut werden. Ziel dabei ist natürlich, dass noch mehr gewerbliche Kunden gewonnen werden können. Stefan Moldaner, Direktor Vertrieb Businesskunden, Nutzfahrzeuge und Gebrauchtwagen, ist dabei zuversichtlich: „Wir wollen im gewerblichen Segment überproportional wachsen. Mit neuen Strukturen, mehr Mitarbeitern und einem gestärktem Händler-Netz ist Peugeot Professional bestens aufgestellt.“.....von Eva-Maria Becker
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