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Kontaktaufnahme: Volvo S60 MJ 2010
Mit den dynamischen Linien eines Coupés

Von jeder Seite ist er sofort wieder als Volvo zu erkennen – der neue S60, der ab September zu Preisen ab 27 000 Euro in den Schauräumen der deutschen Händler zu sehen ist und von dem nach den Worten von Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Volvo Deutschland, zweierlei erwartet wird: Er soll eine Alternative im Premiumsegment sein und gleichzeitig eine Alternative zu diesem Segment.…von Eva-Maria Becker





Kontaktaufnahme


Keine einfache Aufgabe, doch dem neuen S60 sind in jeder Hinsicht wertvolle Gene eingepflanzt worden, die ihm helfen sollten, gegen andere Luxus-Liner zu bestehen. Dabei spielt das Styling eine besondere Rolle – Kunden entscheiden bekanntlich auch nach Bauchgefühl. In dieser Hinsicht punktet der neue S60 mit viel weicheren, fließenden Formen als der Vorgänger und der coupéhaften Dachlinie. Die Front des eleganten Viertürers wird vom markanten Gitter-Kühlergrill, dem dreigeteilten Lufteinlass und großen Scheinwerfern in Klarglasoptik dominiert. Das Heck gibt sich knackig kurz.

Der Innenraum bietet eine ausgesprochen angenehme Atmosphäre im eleganten, geschmackvollen Ambiente. Die Sitze bieten guten Seitenhalt, sind bequem und komfortabel, dabei auf keinen Fall zu weich. Ein neues Infotainment-System zeigt unter anderem Informationen von Navi, Mobiltelefon und Audioanlage auf einem Farbmonitor im oberen Teil der Mittelkonsole an. Eine Klimaautomatik ist Serie;  darüber hinaus kann der S60 optional mit dem Interior Air Quality System (IAQS) ausgestattet werden, das Partikel und unangenehme Gerüche ausfiltert. Um noch besseren Klimakomfort bieten zu können, sorgt das System dafür, dass der Innenraum bei Öffnung der Türen per Fernbedienung automatisch belüftet wird, sobald die Außentemperatur zehn Grad Celsius übersteigt.

Zum praktischen Teil: Das 4,63 Meter lange Fahrzeug bietet fünf Personen ausreichend Platz. Selbst groß gewachsene Passagiere können mit der Beinfreiheit, die im Fond im Vergleich zum Vorgänger um 30 Millimeter vergrößert wurde, zufrieden sein. Die Kopffreiheit in der zweiten Reihe ist allerdings durch die fallende Dachlinie etwas eingeschränkt. Das Gepäckraum-Volumen ist mit 380 Litern – das sind 44 Liter weniger als beim Vorgänger – leider etwas gering für diese Klasse; es kann aber durch Umklappen der im Verhältnis 40/60 geteilten Rücksitzbank vergrößert werden. Die Laderaumöffnung ist jetzt 107 Millimeter breiter, was das Be- und Entladen erleichtert. Zahlreiche und vernünftig dimensionierte Ablagen helfen dabei, im Innenraum Ordnung zu halten.
Zum Verkaufsstart werden insgesamt vier Motoren angeboten – zwei Benziner und zwei Diesel, allesamt Direkteinspritzer. Einstiegsmotor ist zunächst der 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 149 kW/203 PS und einem maximalen Drehmoment von 320 Nm. Seine Fahrleistungen sind schon beachtlich: die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h, der Sprint von Null auf 100 km/h wird in 10,2 Sekunden erledigt. Den Durchschnittsverbrauch gibt Volvo mit 7,9 Litern auf 100 Kilometern an. Aus dem  Zusammenspiel von Aufladung, Direkteinspritzung und variabler Steuerung der Nockenwellen resultiert ein deutlich besserer Wirkungsgrad dieses Motors gegenüber dem größeren Vorgänger-Motor. Das bedeutet: Höhere Leistung und mehr Drehmoment, schon aus dem Keller, eines kompakteren und damit auch leichteren Motors bei gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch und niedrigeren Emissionen.

Top-Motor ist der 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbobenziner mit 224 kW/304 PS Leistung, der  serienmäßig mit Allradantrieb und eine Sechsgang-Automatik ausgestattet ist. Er soll laut Hersteller 9,2 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Auf ersten Probefahrten über Stadt- und Ladstraßen sowie kurze Autobahnabschnitte zeigte das fahrzeugeigene Zählwerk allerdings 11,4 Liter an.

Die Renner in punkto Antrieb werden aber sicher die beiden kultivierten, leistungsstarken und sparsamen Selbstzünder sein. Das sieht man auch bei Volvo Deutschland so und rechnet damit, dass sich insgesamt mehr als 70 Prozent der Kunden für einen S60 Diesel entscheiden werden. Der 2,0-Liter-Diesel mit 120 kW/163 PS kommt nach Volvo-Angaben mit 5,2 Litern  Diesel aus. Das 151 kW/ 205 PS starke 2,4-Liter-Triebwerk, das auch in Kombination mit Allradantrieb lieferbar ist, nimmt gerade mal 0,7 Liter mehr. Etwas später folgt ein 1,6-Liter-Selbstzünder mit 85 kW/115 PS, der lediglich 4,3 Liter Diesel je 100 Kilometer verbrauchen soll.

Die Sicherheits- und Komfortausstattung entspricht den bekanntermaßen hohen Ansprüchen des schwedischen Herstellers. Ab Werk sind schon sechs Airbags, ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, der Schleuderschutz DSTC sowie die Spurhalte- und Totwinkel-Assistenten an Bord. Außerdem serienmäßig: die City-Safety-Technologie. Dabei ist ein Sensor an der Front in der Lage, andere Fahrzeuge aus Metall zu erkennen und den Fahrer bei Gefahr zu warnen. Das System soll im Stadtverkehr Auffahrunfälle verhindern oder – wenn das nicht mehr möglich ist – den Aufprall zumindest „abfedern“. Das funktioniert bis Tempo 30.
Eine Weltneuheit ist das Fußgänger-Erkennungs-System, das Volvo im S60 für 1700 Euro extra anbietet. Ist das Fahrzeug bis zu einer Geschwindigkeit von 35 km/h unterwegs, kann das System Fußgänger erkennen, die plötzlich auf die Fahrbahn treten, sogleich den Fahrer warnen und automatisch eine Vollbremsung einleiten, wenn der Fahrer selbst nicht schnell genug reagiert. Das System funktioniert allerdings zunächst nur bei Tageslicht, stellt aber dennoch eine gute Hilfe im Notfall dar. Die Verantwortung aber, das muss man ganz deutlich sagen, trägt immer der Fahrer. Übrigens: Dieses neue System ist von einer internationalen Jury gerade mit dem Plus X Award in der Kategorie Innovation ausgezeichnet worden und trägt nun den Titel „Bestes Produkt des Jahres 2010“.

Bleibt noch, etwas zum Fahrgefühl zu sagen: Der S 60 gefiel sowohl beim Sitzkomfort – man hat das Gefühl, in einem Oberklasse-Modell zu sitzen – als auch beim Fahrkomfort.  Volvo hat ein dynamisches Fahrwerk entwickelt, das einen guten Kompromiss von Komfort und Sportlichkeit zulässt. Die Lenkung arbeitet sehr direkt, der Sechsgang-Handschalter wie geschmiert. Ruhiges Reisen auch bei hohen Geschwindigkeiten, aber auch sportliches Kurvenjagen sind für den neuen S60 keine Hürden. EMB

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Randnotizen
Vito E-Cell fährt abgasfrei und leise
Mercedes-Benz bringt ersten E-Transporter in Serie / Tests in Stuttgart und Berlin

„Das Beste oder Nichts“ zu machen, war das Motto von Gottlieb Daimler. Und das habe sich der Stuttgarter Fahrzeugbauer auch auf seine Fahnen geschrieben – so Volker Mornhinweg, der neue Leiter des Geschäftsbereiches Mercedes-Benz Transporter, der jetzt in diesem Zusammengang etwas ganz Besonderes präsentieren konnte: den Vito E-Cell, den weltweit ersten Elektro-Kleintransporter, der in Serie produziert wird und dessen Fertigung bereits angelaufen ist. Zunächst ist eine Kleinserie von 100 Fahrzeugen aufgelegt – 50 davon werden in Stuttgart, die anderen 50 in Berlin ausgeliefert und auf Herz und Nieren getestet. Weitere 2000 Fahrzeuge sind ab 2011 geplant.....von Eva-Maria Becker

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Hohes Risiko bei zu wenig Abstand
Unfallforscher fordern intelligente Tempomaten und Notbremssysteme

Enges Auffahren, wildes Hupen und riskantes Ausbremsen – vor allem auf Autobahnen machen sich diese Arten der Nötigung breit. Wer so rowdyhaft unterwegs ist, sorgt nicht selten für Unfälle, wie entsprechende Statistiken untermauern. Solches Verhalten kann nämlich beim bedrängten Verkehrsteilnehmer Angst und Panik auslösen und mitunter sogar zu Unfällen mit tödlichen Folgen führen. .....von Eva-Maria Becker
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Weniger Verbrauch durch Optimierung bewährter Technik
Zulieferer Schaeffler hat mit Porsche ein CO2-Demo-Fahrzeug entwickelt

Eine wesentliche Aufgabe sieht die Schaeffler Gruppe Automotive in der Entwicklung neuer Techniken zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen. So wurde im Rahmen der IAA 2009 die weltweit erste elektrohydraulische vollvariable Ventilsteuerung Uniair präsentiert, die zunächst im Alfa Romeo Mito MultiAir zum Einsatz gekommen ist und seither schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Zudem hat der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach ein effizientes DSG-Getriebe mit Trockenkupplung entwickelt, das seinen Serienstart im VW Golf hatte. Dabei arbeitet Schaeffler eng mit den Automobilherstellern zusammen. So wurde gemeinsam mit Porsche das Demonstrationsfahrzeug „CO(2)ncept –10 %“ auf Basis des neuen Cayenne V8 mit optimierten Bauteilen in Antriebsstrang und Fahrwerk entwickelt, das rund zehn Prozent weniger Kraftstoff verbraucht als das vergleichbare Serienfahrzeug.....von Eva-Maria Becker
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Lexus LFA
LEXUS PRÄSENTIERT SERIENVERSION DES LFA BEIM „FESTIVAL OF SPEED“

Lexus bringt in diesem Jahr zwei Fahrzeuge zum legendären „Festival of Speed“ in Goodwood (Südengland). Neben dem LFA Rennwagen, der im April den Klassensieg beim 24-Stunnden-Rennen auf dem Nürburgring herausfuhr, präsentiert Lexus auch die produktionsreifeSerienversion des ausverkauften 560 PS-Supersportwagens. Beide Fahrzeuge nehmen am„Rennen“ durch den Schlosspark des Earl of March teil. Der Rennwagen kommt mit derauthentischen Patina eines echten Siegers zum Einsatz: Das Auto trägt noch den Staub undGummiabrieb vom Einsatz am Nürburgring zur Schau.

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Gewerbliche Kunden im Visier
Peugeot hat ein spezielles Leasing-Konzept für Businesskunden

Mit dem Angebot „Peugeot Professional“ will der französische Hersteller erreichen, dass Flotten- und Nutzfahrzeug-Kunden künftig noch umfassender betreut werden. Ziel dabei ist natürlich, dass noch mehr gewerbliche Kunden gewonnen werden können. Stefan Moldaner, Direktor Vertrieb Businesskunden, Nutzfahrzeuge und Gebrauchtwagen, ist dabei zuversichtlich: „Wir wollen im gewerblichen Segment überproportional wachsen. Mit neuen Strukturen, mehr Mitarbeitern und einem gestärktem Händler-Netz ist Peugeot Professional bestens aufgestellt.“.....von Eva-Maria Becker
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