Bericht
Mit geschärften Konturen tritt der neue Mazda6 an – vor allem die Front wurde modifiziert. Neu gestylt sind unter anderem Kühlergrill, Markenlogo, Lufteinlass sowie die Scheinwerfer, in die nun auch die Nebelscheinwerfer integriert sind. Auch für die 17- und 18-Zoll-Leichtmetallräder wurde ein neues Design entworfen. Die Räder wirken jetzt sportlicher und sind zudem ein Kilogramm leichter als die des bisherigen Modells.
Das Interieur hat vor allem in punkto Verarbeitungsqualität und Material-Anmutung nochmals gewonnen. So wurden neue Materialien für Armaturentafel und Lenkrad sowie neue Polster und Farbkombinationen ausgewählt. Verschiedene kleinere Ablagen und eine große Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen sowie ein neues Ablagefach neben dem Fahrersitz bieten ausreichend Stauraum. Das Sitzkonzept mit der leicht umklappbaren Rücksitzbank wurde beibehalten. Nochmals verbessert wurde der Geräuschkomfort.
Das Fahrwerk ist überarbeitet worden. Es vermittelt weiterhin den gewohnten Fahrspaß, bietet aber zudem noch mehr Federungskomfort. Zur Serienausstattung zählen unter anderem eine Klimaanlage, ein CD-Radio, Zentralverriegelung, sechs Airbags und das elektronische Stabilitätsprogramm ESP.
Die Sicherheitsausstattung ist ergänzt worden – der Berganfahr-Assistent, der beim Lösen des Bremspedals ein Zurückrollen des Fahrzeugs an Steigungen verhindert und damit das Anfahren am Berg erleichtert, das adaptive Lichtsystem mit Kurvenlichtfunktion sowie das Notbremssignal ESS, das bei plötzlichem Bremsen die nachfolgenden Fahrzeuge durch schnelles Blinken warnt, gehören dazu.
Als Antriebe stehen jetzt sechs Motoren zur Wahl – drei Benziner mit Leistungen von 88 kW/120 PS, 114 kW/155 PS und 125 kW/170 PS sowie ein 2,2-Liter-Selbstzünder in den Leistungsstufen von 95 kW/129 PS, 120 kW/163 PS und 132 kW/180 PS. Der Turbodiesel ist überarbeitet worden und verbraucht nun um bis zu sieben
Prozent weniger Kraftstoff. Außerdem arbeitet er sich beim Kaltstart jetzt kultivierter und ruhiger.
Neu ist der 114 kW/155 PS starke 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer, der agiler und gleichzeitig sparsamer ist als das gleich große Vorgänger-Aggregat. Der drehfreudige Vierzylinder entwickelt ein maximales Drehmoment von 193 Nm bei 4500 U/min. Obwohl das neue Triebwerk mehr Leistung und mehr Drehmoment als der bisherige Saugmotor bietet, verbraucht es nur 6,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Alternativ zum serienmäßigen Sechsgang-Handschalter steht für das neue Triebwerk auf Wunsch auch eine Fünfstufen-Automatik zur Verfügung.
EMB
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