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Nissan Juke
Die Jukebox - Nissan Juke

Der ungewöhnliche Stadtflitzer kommt im Herbst auf den Markt Im Oktober kommt mit dem Nissan Juke ein Crossover-Kleinwagen in den Handel, der vor allem junge Leute in großen Städten ansprechen und an den Erfolg des Qashqai anknüpfen soll. Die Manager bei Nissan finden nach eigenen Worten, dass „der Schrägheck-Limousinen-Markt viel zu lange von soliden, aber langweiligen Fahrzeugen geprägt wurde. Die Ankunft des Juke markiert hier einen Neubeginn.“ In diesem Jahr will der japanische Hersteller hierzulande noch 2300 Fahrzeuge dieses Modells absetzen, für ein ganzes Jahr werden von Nissan Deutschland über 12 000 Verkäufe avisiert. Die Preise für den neuen Juke starten bei 16 990 Euro. Schon die Basisausstattung umfasst sechs Airbags, Klimaanlage, eine CD/Radio-Kombination und den elektronischen Schleuderschutz ESP. ...von Eva-Maria Becker





Bericht


Das Design des 4,13 Meter langen und 1,57 Meter hohen Juke ist schon sehr markant. Beispiele dafür sind die mächtigen Kotflügel und großen Radhäuser, die Gestaltung der bulligen Front mit hoher Schnauze und eigenwilligen
Licht- und Leuchtelementen sowie der schwungvollen, leicht unruhigen Seitenlinie. Mit seiner relativ großen Bodenfreiheit erinnert die untere Hälfte des Fahrzeugs an ein SUV, während die obere Hälfte sportlich-coupéhafte Züge hat – mit hoher Schulter und nach hinten abfallender Dachlinie. Diesen Eindruck unterstreicht auch die Entscheidung, die Griffe der hinteren Türen im Rahmen der hinteren Seitenfenster zu verbergen.

Auch der Innenraum des Juke erhebt einen Anspruch auf Originalität. So soll die Mittelkonsole an einen Motorradtank erinnern. Darin untergebracht ist der Schalthebel des  Sechs-Gang-Getriebes oder der Wählhebel der Automatik.
Das Platzangebot für die Passagiere ist gut, die Kopffreiheit überdurchschnittlich groß. In den Gepäckraum passen aber nur eher magere 251 Liter, bei umgeklappter Rückbanklehne bis zu 830 Liter. Durch eine große Heckklappe lässt sich das Abteil mit dem ebenen Laderaumboden leicht beladen.

Für den Antrieb stehen zunächst drei Vierzylinder-Motoren zur Wahl.
Basismotor ist der 1,6-Liter-Benziner mit einer Leistung von 86 kW/117 PS.
Der einzige Selbstzünder, ein 1,5-Liter-Aggregat, leistet 81 kW/110 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 240 Nm. Beide Motoren kommen in der frontgetriebenen Version zum Einsatz. Topmotor ist der neu entwickelte 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung, der es auf 140 kW/190 PS und ebenfalls 240 Nm bringt. In Verbindung mit permanentem Allradantrieb ist dieser Motor serienmäßig mit einem stufenlosen Getriebe kombiniert. Seine Kraft liegt auf dem Niveau eines 2,5 Liter großen Saugmotors, der Verbrauch hingegen entspricht dem eines deutlich kleineren Triebwerks.

Auf ersten Probekilometern auf Stadt- und Landstraßen sowie kurzen Autobahnabschnitten erwies sich der Selbstzünder als sehr agil, durchzugsstark und dabei ruhig im Lauf. Seine Spitze erreicht er bei 175 km/h, der Spurt von Null auf Tempo 100 gelingt in 11,2 Sekunden. Der Verbrauch auf 100 Kilometern wird mit 5,1 Litern angegeben – in der Praxis war es etwa ein Liter mehr.

Der elektronisch gesteuerte Allradantrieb des japanischen Herstellers wurde für den Juke modifiziert. Das neue System verteilt das Antriebsmoment nicht nur variabel zwischen den Achsen, sondern auch zwischen beiden Hinterrädern.
Dadurch kann dem äußeren Hinterrad zusätzlich bis zu 50 Prozent des Drehmoments zugeführt werden, um ein Untersteuern in schnell gefahrenen Kurven zu verhindern.
Technik


Bilder










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Randnotizen
Vito E-Cell fährt abgasfrei und leise
Mercedes-Benz bringt ersten E-Transporter in Serie / Tests in Stuttgart und Berlin

„Das Beste oder Nichts“ zu machen, war das Motto von Gottlieb Daimler. Und das habe sich der Stuttgarter Fahrzeugbauer auch auf seine Fahnen geschrieben – so Volker Mornhinweg, der neue Leiter des Geschäftsbereiches Mercedes-Benz Transporter, der jetzt in diesem Zusammengang etwas ganz Besonderes präsentieren konnte: den Vito E-Cell, den weltweit ersten Elektro-Kleintransporter, der in Serie produziert wird und dessen Fertigung bereits angelaufen ist. Zunächst ist eine Kleinserie von 100 Fahrzeugen aufgelegt – 50 davon werden in Stuttgart, die anderen 50 in Berlin ausgeliefert und auf Herz und Nieren getestet. Weitere 2000 Fahrzeuge sind ab 2011 geplant.....von Eva-Maria Becker

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Hohes Risiko bei zu wenig Abstand
Unfallforscher fordern intelligente Tempomaten und Notbremssysteme

Enges Auffahren, wildes Hupen und riskantes Ausbremsen – vor allem auf Autobahnen machen sich diese Arten der Nötigung breit. Wer so rowdyhaft unterwegs ist, sorgt nicht selten für Unfälle, wie entsprechende Statistiken untermauern. Solches Verhalten kann nämlich beim bedrängten Verkehrsteilnehmer Angst und Panik auslösen und mitunter sogar zu Unfällen mit tödlichen Folgen führen. .....von Eva-Maria Becker
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Weniger Verbrauch durch Optimierung bewährter Technik
Zulieferer Schaeffler hat mit Porsche ein CO2-Demo-Fahrzeug entwickelt

Eine wesentliche Aufgabe sieht die Schaeffler Gruppe Automotive in der Entwicklung neuer Techniken zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen. So wurde im Rahmen der IAA 2009 die weltweit erste elektrohydraulische vollvariable Ventilsteuerung Uniair präsentiert, die zunächst im Alfa Romeo Mito MultiAir zum Einsatz gekommen ist und seither schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Zudem hat der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach ein effizientes DSG-Getriebe mit Trockenkupplung entwickelt, das seinen Serienstart im VW Golf hatte. Dabei arbeitet Schaeffler eng mit den Automobilherstellern zusammen. So wurde gemeinsam mit Porsche das Demonstrationsfahrzeug „CO(2)ncept –10 %“ auf Basis des neuen Cayenne V8 mit optimierten Bauteilen in Antriebsstrang und Fahrwerk entwickelt, das rund zehn Prozent weniger Kraftstoff verbraucht als das vergleichbare Serienfahrzeug.....von Eva-Maria Becker
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Lexus LFA
LEXUS PRÄSENTIERT SERIENVERSION DES LFA BEIM „FESTIVAL OF SPEED“

Lexus bringt in diesem Jahr zwei Fahrzeuge zum legendären „Festival of Speed“ in Goodwood (Südengland). Neben dem LFA Rennwagen, der im April den Klassensieg beim 24-Stunnden-Rennen auf dem Nürburgring herausfuhr, präsentiert Lexus auch die produktionsreifeSerienversion des ausverkauften 560 PS-Supersportwagens. Beide Fahrzeuge nehmen am„Rennen“ durch den Schlosspark des Earl of March teil. Der Rennwagen kommt mit derauthentischen Patina eines echten Siegers zum Einsatz: Das Auto trägt noch den Staub undGummiabrieb vom Einsatz am Nürburgring zur Schau.

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Gewerbliche Kunden im Visier
Peugeot hat ein spezielles Leasing-Konzept für Businesskunden

Mit dem Angebot „Peugeot Professional“ will der französische Hersteller erreichen, dass Flotten- und Nutzfahrzeug-Kunden künftig noch umfassender betreut werden. Ziel dabei ist natürlich, dass noch mehr gewerbliche Kunden gewonnen werden können. Stefan Moldaner, Direktor Vertrieb Businesskunden, Nutzfahrzeuge und Gebrauchtwagen, ist dabei zuversichtlich: „Wir wollen im gewerblichen Segment überproportional wachsen. Mit neuen Strukturen, mehr Mitarbeitern und einem gestärktem Händler-Netz ist Peugeot Professional bestens aufgestellt.“.....von Eva-Maria Becker
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