Neues Lächeln auf Rädern
Nachdem Daimler den Bau des Viertürers smart forfour eingestellt hat, verfügt die Marke nur noch über eine Baureihe – den fortwo. Damit ist man zurück zu den Wurzeln gelangt. Doch dieser fortwo hat eine zähe Geschichte. Lange schrieb der Hersteller mit ihm nur Verluste, und er wurde mit einer Art Hassliebe bedacht. Er hat praktische Vorteile wie Nachteile, ist nicht ganz billig und bietet weniger Fahrkomfort als andere Kleinwagen. Doch er ist heute schon Kultauto und zudem eine kleine Design-Ikone. Unter Experten gilt sein Design als so gelungen, dass er nicht zuletzt deshalb im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) einen Fensterplatz erhielt. Heute ist der smart in 43 Ländern präsent und wird erfolgreich verkauft – seit 1998 hat er rund 1,2 Millionen Kunden gefunden, so Marc Langenbrinck, Geschäftsführer smart und verantwortlich für Marketing und Vertrieb......von Eva-Maria Becker
Zum neuen Modelljahr ist die aktuelle smart-Generation gründlich überarbeitet worden. Dabei sollten die Stärken des Vorgängers bewahrt und gleichzeitig Neues, Eigenständiges eingebracht werden. Seine Linien blieben ihm dabei erhalten, seine Kürze auch: Er ist immer noch sensationelle 2,70 Meter lang. Damit bleibt ihm das Privileg, quer in eine Parklücke zu passen oder sie aber mit einem Bruder in Längsrichtung zu füllen. In den Kofferraum passen immerhin 220 Liter. Wenn der Kleine im Herbst auf den Markt kommt, wird er wieder zeitgleich als Coupé und als Cabrio angeboten. Als Coupé in der Basisausstattung „Pure“ soll er ab 9990 Euro zu haben sein. Das vom Edel-Tuner Brabus unter die Fittiche genommene Cabrio kostet etwa das Doppelte.
Im Rahmen der Modellpflege werden neue Lackfarben und Cabrio-Verdeckstoffe angeboten. LED-Tagfahrlicht und neue Leichtmetallräder verleihen dem Kleinen ein noch pfiffigeres Gepräge. Im Innenraum fällt auf den ersten Blick das neu gestaltete elegant-futuristische Cockpit auf. Chicere Materialien und bestens auf den Außenlack abgestimmte Farben tragen zu einer hochwertigen Anmutung des Interieurs bei. Als Sonderausstattung sind ein Dreispeichen-Lederlenkrad mit Tempomat sowie ein Bordcomputer zu haben.
Die Motoren sind überarbeitet und dabei auf noch weniger Verbrauch und Emissionen getrimmt worden. Absoluter Kohlendioxid-Sparmeister ist der 40 kW/55 PS starke Turbodiesel mit einem CO2-Ausstoß von nur 86 Gramm pro Kilometer (g/km). In dieser Hinsicht wurden auch die Benziner optimiert. So emittieren die kleineren Ottomotoren 97 g/km, beim großen Benziner wurden 114 g/km gemessen. Die Leistung der Brabus-Variante wurde von 72 kW auf 75 kW angehoben; sie stößt 119 Gramm CO2 pro 100 Kilometer aus.
Schon seit Jahren ist smart auch in Sachen Elektromobilität unterwegs. Die Serienproduktion des Elektro-smart ist im November angelaufen, die Fahrzeuge mit einer Reichweite von zirka 135 Kilometern werden in derzeit 15 Ländern angeboten. Zunächst war eine Serie mit 1000 Fahrzeugen geplant worden; auf Grund der Nachfrage wurde entschieden, insgesamt 1500 Elektro-smarts bis 2012 zu bauen.
Technik/Preise
EMB
Versicherungs-Rechner
Gebrauchtwagen auf:

|