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Fahrbericht Porsche 911 Carrera 4S Cabrio

Kindheitsträume

Porsche 911 C4S

Schon mit vier wusste ich, dass das Porsche-Buch viel geiler ist als der Struwwelpeter. Leider war das damals schon so, als müsste man sich jetzt zwischen dem Kauf eines Polo und eines Porsche entscheiden: Der Struwwelpeter kostete zwei Mark, das Porsche-Buch 200. Tja mittlerweile bin ich doch etwas älter – und immer noch nicht wirklich am Struwwelpeter interessiert. Aber wenigstens kann ich jetzt der Arbeit wegen Porsche fahren.

Also auf zur ersten Testfahrt. Die Route: vom Werk in Zuffenhausen bis nach Hause in Leipzig. Etwa 400 Kilometer Stress pur wegen Urlaubsverkehr, das heißt: nur Stau und noch dazu Regen. Unter Spaß versteht man etwas anderes. Aber so musste ich wenigstens nicht nachtanken, in Leipzig war sogar noch für weitere 100 km Treibstoff vorhanden. Im Schnitt also ein Verbrauch von knapp 12 Liter – durchaus okay für 355 PS.

Nun wollte ich auf der Heimfahrt auch die Höchstgeschwindigkeit ausreizen. Die wenig befahrene und nagelneue A38 zwischen Göttingen und Leipzig lädt dazu ein, aber leider: strömender Regen. Vor dem Haus gleich der erste Einparktest:{mosaddphp:casm.php} Die Übersicht nach hinten ist mehr als bescheiden, da kommt man um die – optionale – Einparkhilfe nicht herum. Sei's drum, der Wagen steht und die Blicke der Nachbarn sind sicher. Hab ich schon erwähnt, dass das Cabrio auch noch rot war?

Tempo

Nach ein paar Tagen konnte dann doch der Hochgeschwindigkeitstest erfolgen. Die Straße trocken, kaum Verkehr. Beste Voraussetzungen also. Gesagt, getan. Schnell liegen 200 km/h an, das Gas durchgetreten und  unter Getöse wandert die Tachonadel in Richtung der 300er-Marke. Nun stehen sie auch auf dem digitalen Display. Erstaunlich auch wie gelassen man durch die Lande gleitet, weiß man doch, dass man jederzeit kräftig beschleunigen könnte. Beweisen muss man auch niemandem etwas, es weiß wohl jeder, wie es um die Leistung des Zuffenhausener Autos bestellt ist.

Traum in offen

Natürlich verfügte der Testwagen auch über ein Cabrioverdeck, das sich bis Tempo 50 sogar während der Fahrt öffnen und schließen lässt. Dies ist eine sehr praktische Tatsache, denn nichts nervt mehr, als bei plötzlich einsetzendem Regen erst einen Parkplatz suchen zu müssen. Also: Dach auf und Sonne tanken. Ohne Windschott ist das Frischluftvergnügen allerdings von der eher zugigen Sorte, bis 120 km/h ist es allerdings erträglich. Und: Offen sieht der Porsche ohne den Windabweiser sowieso besser aus.

Traktion

Durch den Allradantrieb, der durch die „4“ im Namen angezeigt wird, ist Traktion schon Pflicht. Ohne Probleme werden die 400 Newtonmeter über die Räder (vorne 235er, hinten 305er) auf die Straße gebracht. Bei Nässe hat die Traktionskontrolle dann doch zu tun, einmal etwas forsch losgefahren – und schon merkt man, wie zunächst alle vier Räder durchdrehen.

Tristesse

Die Fahrt ins Büro, der Einkauf oder eben die Ausfahrt in die Natur: Alles ist mit dem 911er möglich und macht auch noch Spaß. Stauraum gibt es für zwei Personen genug. Für einen Wochenendausflug jedenfalls, selbst wenn Frau etwas mehr mitnehmen möchte. Da man auf der Rückbank nicht mal seine größten Feinde sitzen lassen würde, eignen sich diese als hervorragende Gepäckablage.

Teurer Spaß

Wer einen 911er sein eigen nennen will, muss natürlich auch das nötige Kleingeld zum Händler bringen. Für ein Carrera 4 S Cabrio sind das mindestens 104.603 Euro, incl. MwSt. Mit ein paar zusätzlichen Optionen, wie bei unserem Testwagen, kann man die 120.000 Euro locker durchbrechen. 125.000 Euro war der Testwagenpreis. Nicht wenig, aber immerhin braucht man keinen Zweitwagen: Alltag und Spaß sind perfekt kombinierbar.


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Randnotizen
Vito E-Cell fährt abgasfrei und leise
Mercedes-Benz bringt ersten E-Transporter in Serie / Tests in Stuttgart und Berlin

„Das Beste oder Nichts“ zu machen, war das Motto von Gottlieb Daimler. Und das habe sich der Stuttgarter Fahrzeugbauer auch auf seine Fahnen geschrieben – so Volker Mornhinweg, der neue Leiter des Geschäftsbereiches Mercedes-Benz Transporter, der jetzt in diesem Zusammengang etwas ganz Besonderes präsentieren konnte: den Vito E-Cell, den weltweit ersten Elektro-Kleintransporter, der in Serie produziert wird und dessen Fertigung bereits angelaufen ist. Zunächst ist eine Kleinserie von 100 Fahrzeugen aufgelegt – 50 davon werden in Stuttgart, die anderen 50 in Berlin ausgeliefert und auf Herz und Nieren getestet. Weitere 2000 Fahrzeuge sind ab 2011 geplant.....von Eva-Maria Becker

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Hohes Risiko bei zu wenig Abstand
Unfallforscher fordern intelligente Tempomaten und Notbremssysteme

Enges Auffahren, wildes Hupen und riskantes Ausbremsen – vor allem auf Autobahnen machen sich diese Arten der Nötigung breit. Wer so rowdyhaft unterwegs ist, sorgt nicht selten für Unfälle, wie entsprechende Statistiken untermauern. Solches Verhalten kann nämlich beim bedrängten Verkehrsteilnehmer Angst und Panik auslösen und mitunter sogar zu Unfällen mit tödlichen Folgen führen. .....von Eva-Maria Becker
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Weniger Verbrauch durch Optimierung bewährter Technik
Zulieferer Schaeffler hat mit Porsche ein CO2-Demo-Fahrzeug entwickelt

Eine wesentliche Aufgabe sieht die Schaeffler Gruppe Automotive in der Entwicklung neuer Techniken zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen. So wurde im Rahmen der IAA 2009 die weltweit erste elektrohydraulische vollvariable Ventilsteuerung Uniair präsentiert, die zunächst im Alfa Romeo Mito MultiAir zum Einsatz gekommen ist und seither schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Zudem hat der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach ein effizientes DSG-Getriebe mit Trockenkupplung entwickelt, das seinen Serienstart im VW Golf hatte. Dabei arbeitet Schaeffler eng mit den Automobilherstellern zusammen. So wurde gemeinsam mit Porsche das Demonstrationsfahrzeug „CO(2)ncept –10 %“ auf Basis des neuen Cayenne V8 mit optimierten Bauteilen in Antriebsstrang und Fahrwerk entwickelt, das rund zehn Prozent weniger Kraftstoff verbraucht als das vergleichbare Serienfahrzeug.....von Eva-Maria Becker
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Lexus LFA
LEXUS PRÄSENTIERT SERIENVERSION DES LFA BEIM „FESTIVAL OF SPEED“

Lexus bringt in diesem Jahr zwei Fahrzeuge zum legendären „Festival of Speed“ in Goodwood (Südengland). Neben dem LFA Rennwagen, der im April den Klassensieg beim 24-Stunnden-Rennen auf dem Nürburgring herausfuhr, präsentiert Lexus auch die produktionsreifeSerienversion des ausverkauften 560 PS-Supersportwagens. Beide Fahrzeuge nehmen am„Rennen“ durch den Schlosspark des Earl of March teil. Der Rennwagen kommt mit derauthentischen Patina eines echten Siegers zum Einsatz: Das Auto trägt noch den Staub undGummiabrieb vom Einsatz am Nürburgring zur Schau.

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Gewerbliche Kunden im Visier
Peugeot hat ein spezielles Leasing-Konzept für Businesskunden

Mit dem Angebot „Peugeot Professional“ will der französische Hersteller erreichen, dass Flotten- und Nutzfahrzeug-Kunden künftig noch umfassender betreut werden. Ziel dabei ist natürlich, dass noch mehr gewerbliche Kunden gewonnen werden können. Stefan Moldaner, Direktor Vertrieb Businesskunden, Nutzfahrzeuge und Gebrauchtwagen, ist dabei zuversichtlich: „Wir wollen im gewerblichen Segment überproportional wachsen. Mit neuen Strukturen, mehr Mitarbeitern und einem gestärktem Händler-Netz ist Peugeot Professional bestens aufgestellt.“.....von Eva-Maria Becker
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