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Letzte Ausfahrt: Cayenne Turbo S

Leistung, die Berge versetzt

Demonstrativ steigert Porsche mit dem Turbo S die bereits beachtliche Leistung des normalen Turbos um mehr als 15 Prozent. Gegen derart brachialen Ladedruck und Anzug hatte die Konkurrenz  von Audi, Mercedes und VW es stets schwer, sich zu behaupten.



Leider war dem Porsche Turbo S aber nur ein kurzes Gastspiel in der Leipziger Manufaktur beschieden. Mit der Neuauflage des Cayenne Turbo sieht Porsche keine Veranlassung mehr, das Heck auch in Zukunft noch mit einem S zu zieren. Also dann „farewell“, denn einen neuen Turbo S wird es nicht geben.

Wir haben also das Vergnügen, das letzte Modell aus dem Pressepool einem Fahrtest zu unterziehen. Mit einem Lächeln werden die Mineralölkonzerne auf das Auto blicken. Der Durchschnittsverbrauch lag bei zurückhaltender Fahrweise immerhin noch bei 14 Liter, schöpft man das ganze Potenzial des Achtzylinder-Turbo-Motors aus, steigt der Verbrauch schnell weit über 20 Liter an. Der Gasfuß des Fahrers treibt den Titan von Tankstelle zu Tankstelle. Wer sich diesen noblen Edelschlitten anschafft, wird mit der Last der Benzinkosten leben können – und müssen. Ist es Liebe auf den ersten Blick? Wenn Sie sagen: „ Ich gebe Ihnen 120.000 Euro…“ – „ Ich verkaufe auch mein Haus…“ – „ Ich verlasse dafür sogar meine Frau!“ – dann sage ich: „Ich kann Sie verstehen!“

Das Herz des Giganten

Der Motor des Turbo S entspricht dem des Turbo. Einzig und allein der optimierte Ladeluftkühler und ein gesteigerter Ladedruck von bis zu 1,9 bar macht den Unterschied. In dem 4,5-Liter-8-Zylinder-Biturbomotor entfalten sich bei 5500 Umdrehungen dominante 383 kW/ 521 PS. 71 PS mehr als im normalen Cayenne. Auch in der Kraftentfaltung ist ein Plus zu verzeichnen. Um 100 Nm wird die Antriebskraft  auf 720 Nm vermehrt. Damit wird so mancher leichtgewichtiger Sportwagen den Schriftzug „Cayenne Turbo S“ nur auf dem Heck zu Gesicht bekommen. Der Wagen beschleunigt in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bis auf maximal 270 km/h. Er agiert auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr spritzig, und lässt so souveräne Überholmanöver zu.

Automatische Anpassung

Das Sechsgang-Tiptronic-S-Allradgetriebe bringt das enorme Drehmoment sicher auf die Straße. Das Porsche Traktion Management (PTM) passt sich variabel den gegebenen Fahrbedingungen an und verteilt die Antriebsleistung prozentual auf die Achsen. So ist in jeder Situation die optimale Dynamik gewährleistet. Der Turbo S beherrscht auch schwieriges Gelände souverän. Fundament dafür ist die Luftfederung und ein variables Dämpfungssystem mit sechs verschiedenen Bodenfreiheitsgraden. Bei hoher Geschwindigkeit geht der Porsche in Jagdstellung: Durch das automatische Absenken in zwei Stufen gleitet er auch bei Geschwindigkeiten jenseits von 200 km/h sicher über den Asphalt und ermöglicht eine angenehm, ruhige Fahrweise.       Das Fahrwerk entspricht höchsten Anforderungen und vermittelt vorbildliche Fahrstabilität.

Innen und außen

Die Oberflächen im geräumigen Innenraum sind durchgängig mit Leder überzogen. Der Turbo S verfügt über elektrisch verstellbare und heizbare Vordersitze sowie heizbare Fondsitze. Für erstklassige Akustik sorgt die Surround-Anlage der Marke Bose.

Äußerlich strahlt das charakteristische Porschegesicht mit Bi-Xenon-Scheinwerfern und integriertem Kurvenlicht. Getragen wird das Gefährt von 20-Zoll-Sport-Rädern, deren Reifendruck permanent vom Kontrollsystem überwacht wird. Das Heck ziert unübersehbar der geschwungene Schriftzug „Cayenne Turbo S“. Die Abgasendrohre in 4-Rohr-Optik vermitteln Power, die jedem beim Aufheulen des Motors durch die Glieder fährt.

Preisverdächtig

Nun kann man den Cayenne Turbo S nicht mehr als Neuwagen bekommen, wollte man dies musste man schon mindestens 117.500 Euro zum Porsche Händler bringen.

Zusätzlich zur Ausstattung des Turbos kommt bei Turbo S noch folgendes hinzu: Lufteinlassgitter in Wagenfarbe matt lackiert, 4 hochglanzverchromte Edelstahl-Auspuffendrohre, vergrößerte Bremsanlage (Scheiben vorne 380 mm, hinten 358 mm), Aluräder 9J x 20 vorne, 10J x 20 hinten, Reifen 275/40 R 20, Reifendruckkontroll-System, aufgepolstertes Lederlenkrad


 
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Randnotizen
Vito E-Cell fährt abgasfrei und leise
Mercedes-Benz bringt ersten E-Transporter in Serie / Tests in Stuttgart und Berlin

„Das Beste oder Nichts“ zu machen, war das Motto von Gottlieb Daimler. Und das habe sich der Stuttgarter Fahrzeugbauer auch auf seine Fahnen geschrieben – so Volker Mornhinweg, der neue Leiter des Geschäftsbereiches Mercedes-Benz Transporter, der jetzt in diesem Zusammengang etwas ganz Besonderes präsentieren konnte: den Vito E-Cell, den weltweit ersten Elektro-Kleintransporter, der in Serie produziert wird und dessen Fertigung bereits angelaufen ist. Zunächst ist eine Kleinserie von 100 Fahrzeugen aufgelegt – 50 davon werden in Stuttgart, die anderen 50 in Berlin ausgeliefert und auf Herz und Nieren getestet. Weitere 2000 Fahrzeuge sind ab 2011 geplant.....von Eva-Maria Becker

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Hohes Risiko bei zu wenig Abstand
Unfallforscher fordern intelligente Tempomaten und Notbremssysteme

Enges Auffahren, wildes Hupen und riskantes Ausbremsen – vor allem auf Autobahnen machen sich diese Arten der Nötigung breit. Wer so rowdyhaft unterwegs ist, sorgt nicht selten für Unfälle, wie entsprechende Statistiken untermauern. Solches Verhalten kann nämlich beim bedrängten Verkehrsteilnehmer Angst und Panik auslösen und mitunter sogar zu Unfällen mit tödlichen Folgen führen. .....von Eva-Maria Becker
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Weniger Verbrauch durch Optimierung bewährter Technik
Zulieferer Schaeffler hat mit Porsche ein CO2-Demo-Fahrzeug entwickelt

Eine wesentliche Aufgabe sieht die Schaeffler Gruppe Automotive in der Entwicklung neuer Techniken zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen. So wurde im Rahmen der IAA 2009 die weltweit erste elektrohydraulische vollvariable Ventilsteuerung Uniair präsentiert, die zunächst im Alfa Romeo Mito MultiAir zum Einsatz gekommen ist und seither schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Zudem hat der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach ein effizientes DSG-Getriebe mit Trockenkupplung entwickelt, das seinen Serienstart im VW Golf hatte. Dabei arbeitet Schaeffler eng mit den Automobilherstellern zusammen. So wurde gemeinsam mit Porsche das Demonstrationsfahrzeug „CO(2)ncept –10 %“ auf Basis des neuen Cayenne V8 mit optimierten Bauteilen in Antriebsstrang und Fahrwerk entwickelt, das rund zehn Prozent weniger Kraftstoff verbraucht als das vergleichbare Serienfahrzeug.....von Eva-Maria Becker
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Lexus LFA
LEXUS PRÄSENTIERT SERIENVERSION DES LFA BEIM „FESTIVAL OF SPEED“

Lexus bringt in diesem Jahr zwei Fahrzeuge zum legendären „Festival of Speed“ in Goodwood (Südengland). Neben dem LFA Rennwagen, der im April den Klassensieg beim 24-Stunnden-Rennen auf dem Nürburgring herausfuhr, präsentiert Lexus auch die produktionsreifeSerienversion des ausverkauften 560 PS-Supersportwagens. Beide Fahrzeuge nehmen am„Rennen“ durch den Schlosspark des Earl of March teil. Der Rennwagen kommt mit derauthentischen Patina eines echten Siegers zum Einsatz: Das Auto trägt noch den Staub undGummiabrieb vom Einsatz am Nürburgring zur Schau.

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Gewerbliche Kunden im Visier
Peugeot hat ein spezielles Leasing-Konzept für Businesskunden

Mit dem Angebot „Peugeot Professional“ will der französische Hersteller erreichen, dass Flotten- und Nutzfahrzeug-Kunden künftig noch umfassender betreut werden. Ziel dabei ist natürlich, dass noch mehr gewerbliche Kunden gewonnen werden können. Stefan Moldaner, Direktor Vertrieb Businesskunden, Nutzfahrzeuge und Gebrauchtwagen, ist dabei zuversichtlich: „Wir wollen im gewerblichen Segment überproportional wachsen. Mit neuen Strukturen, mehr Mitarbeitern und einem gestärktem Händler-Netz ist Peugeot Professional bestens aufgestellt.“.....von Eva-Maria Becker
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