Billig gekauft ist gleich zweimal gekauft

 

Billig Fahrwerk contra Eibach Qualität

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Manch einem sind die günstigen Angebote in diversen Auktionshäusern schon aufgefallen. Gewindefahrwerke – sogar in Edelstahl – zu Spottpreisen.

Nur was taugt die günstige Ware? Wir haben den Selbstversuch gewagt.

 

 

 

Unser Versuchsgerät ist unser frontgetriebener Audi A6 Avant als 2.5 Tdi mit Serienfahrwerk. Damit kommt er sehr hochbeinig daher.

Die alten Federbeine waren schnell ausgebaut, auch wenn die Vorderachse etwas tricky ist, aber mit etwas Übung geht’s dann.

Hinten kommen einem die Federn schon fast von allein entgegen geflogen, sobald man die Dämpfer gelöst hat, die oben jeweils nur mit zwei Schrauben an der Karosserie befestigt sind.

 

Wenn das Serienfahrwerk ausgebaut ist geht es ans Einsetzen des Gewindefahrwerks, hierbei gilt es zu beachten, dass ausgemessen wird, auf welche Höhe man das Fahrwerk dreht. Dies ist für die spätere TÜV Abnahme wichtig, natürlich auch, damit das Fahrzeug gerade steht.

Vorne geht’s nur mit Federspannern aber das stellt kein großes Problem dar. Hinten geht’s noch einfacher, da wird die Feder auf den Drehteiler gelegt und das Gebilde dann eingesetzt, bzw. der Drehteller vorher eingesetzt und die Feder drauf, wie es halt besser passt.

Wir haben vorne und hinten zunächst die oberste Stufe gewählt.

Also Hebebühne ablassen und staunen, und zwar wirklich! Vorne steht er relativ gut da, nicht zu hoch und nicht zu tief, aber hinten! Katastrophe! Die Räder fangen an im Radkasten zu verschwinden! Ein Blick durch die Speichen der Felgen zeigt das grausame Resultat: Die Federn sind fast komplett zusammengedrückt, es bleibt ein effektiver Federweg von ca. einem halben Zentimeter. Ratlose Gesichter, denn das Fahrzeug ist komplett leer, also kein Ballast, der die Hinterachse in die Knie zwingen könnte.

Nun ist guter Rat teuer, zum wechseln gegen das Serienfahrwerk war es zu spät, und rollen musste das Fahrzeug auch. Also erst mal vorsichtig probiert so zu fahren und am nächsten Tag den Hersteller über die Misere in Kenntnis gesetzt. Was sollen wir schreiben? Wirklich interessiert hat es den Hersteller nicht, zwar kam der lächerliche Versuch eine neue Feder/Dämpfer Kombination für die Hinterachse zu schicken, aber wenn man falsche Teile genau durch die gleichen austauscht wird das Ergebnis wohl das gleiche sein, und so war es auch.

Also bleibt nur eins, und zwar das einzig richtige:

Ein ordentliches Fahrwerk einbauen!

Wir haben uns für ein Fahrwerk von Eibach entschieden.

Allerdings haben wir kein Gewindefahrwerk genommen, sondern uns für die feste 30/30 Variante Pro System entschieden, diese hält auch unseren A6 Avant quattro seit geraumer Zeit immer Zuverlässig in der Spur.

So ist es auch im Frontgetriebenen Avant. Volle Alltagstauglichkeit was Komfort und Tiefgang angeht, Eibach eben.

 

Unser Fazit ist daher: Wer billig kauft, kauft zweimal, also wirklich Finger weg von Billigangeboten, ihr werdet nicht Glücklich und unterm Strich bringen diese Fahrwerke mehr Ärger als Freude.

Zudem ist die Erlangung einer Typgenehmigung eher als Zweifelhaft anzusehen, wir werden das nachprüfen lassen.

http://www.eibach.de

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