Jungbrunnen

Der Kia Soul wurde zum Modelljahr 2012 aufgebrezelt.

Gleich beim ersten Auftritt hat der Kia Soul sich den Designpreis „red dot Avard“ gesichert. Mit den umfangreichen Facelift wurden die Punkte, die bei einigen Anstoß erregten gründlich wegradiert und heraus kam ein Auto, das, aus seinem Segment heraus betrachtet, zu denen zählt, die am meisten Freude machen. Unkonventionell ist er, Gott sei Dank, trotzdem geblieben.

Wir fuhren den 1.6 Liter Diesel mit der neuen Sechstufenautomatik. Der 126 PS starke Turbodiesel harmoniert gut mit dem Getriebeautomaten und macht das Fahren zum Vergnügen.
Das äußere Erscheinungsbild wirkt nun nicht mehr ganz so verspielt, insgesamt erwachsener.
Das überarbeitete Interieur wirkt nun wertig und macht eine gute Figur. Die Materialien sind weg von der Kratzempfindlichkeit des ersten Modells und bieten nun in Verbindung mit der neu gestalteten Zentralkonsole eine Umgebung ohne atmosphärische Störungen.
Mit dem Soul hat man ein Auto, das einem, sicher zum Leidwesen von Kia, nicht an jeder Ecke begegnet. Er hätte durchaus mehr Aufmerksamkeit der Käufer verdient.
Der Verbrauch des Diesel war angemessen.

 

„Als erstes Fahrzeug einer koreanischen Marke wurde der Soul beim „red dot design award“, dem weltgrößten Designwettbewerb, ausgezeichnet. Zudem wurde der Soul – gemeinsam mit dem Kia Venga – für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 nominiert. „

Mehr als 46.000 Einheiten des Kia Soul wurden seit  dem Marktstart im Frühjahr 2009 europaweit verkauft. Zugeschnitten auf das moderne Stadtleben richtet sich der Soul vor allem an aktive Individualisten. Er lässt sich in kein herkömmliches Segment einordnen. Gefertigt wird das Crossover-Modell im koreanischen Werk Gwangju, das für die Soul-Produktion grundlegend modernisiert wurde. Der Kia Soul wird in den aufeinander aufbauenden Ausführungen ATTRACT, EDITION 7 und SPIRIT angeboten.

Viele  neue Ausstattungselemente werden ab dem Modelljahr 2012 angeboten. Schon die Basisversion bietet neben Klimaanlage, Audiosystem, elektrischen Fensterhebern, höhen- und tiefenverstellbarem Lenkrad sowie Zentralver­riegelung jetzt auch einen Bordcomputer und Tagfahrlicht. Neu in der Version EDITION 7 sind Projektionsscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten, dritte Bremsleuchte in LED-Design und Dämmerungssensor. Daneben finden sich 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und höhenverstell­barer Fahrersitz. Die Topversion SPIRIT verfügt neben 18-Zoll-Leichtmetall­felgen, Klimaautomatik, beheizbaren und elektrisch anklappbaren Außen­spiegeln, Parksensoren hinten, Lederlenkrad und Lederschaltknauf nun auch über einen Dachheckspoiler und Blinkleuchten in den Außenspiegeln. Zu den neuen Sonderausstattungen gehört neben den Teilledersitzen ein Technik-Paket (für SPIRIT) mit Soundsystem, Startknopf und Smart-Key, Supervision-Instrumenten, selbstabblendendem Innenrückspiegel und Rückfahrkamera.

Die technischen Neuerungen betreffen vor allem den Antriebsstrang. Ab Modelljahr 2012 wird der Kia Soul neben dem bewährten 1,6-Liter-Diesel mit einem neuen Benzindirekteinspritzer (1.6 GDI) und hocheffizienten sechs­stufigen Schalt- und Automatikgetrieben angeboten. Der 1.6 GDI stammt aus der „Gamma“-Baureihe von Kia und ersetzt den bisherigen 1,6-Liter-Benziner. Der Direkteinspritzer liefert eine höhere Leistung (plus 13 Prozent) bei niedrigerem Kraftstoffverbrauch. Er mobilisiert 140 PS und beschleunigt in 10,4 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (Verbrauch: 6,4 Liter/100 km; CO2-Emission:149 g/km). Der Turbodiesel mit variabler Ladegeometrie (VGT) mobilisiert 128 PS und 260 Nm Drehmoment. Durch den neuen Antriebsstrang konnten die Fahrleistungen erhöht (0-100 km/h: 10,7 Sekunden) und die CO2-Emission gesenkt werden (129 g/km, bisher 137 g/km, alle Werte für Schaltversion).

Zum Modelljahr 2012 wurde zudem die Geräuschentwicklung weiter reduziert, unter anderem durch eine stärkere Schalldämmung unter der Motorhaube und durch eine bessere Aerodynamik der Außenspiegelgehäuse. Für ein ruhigeres Fahren bei hohen Geschwindigkeiten sorgen zudem die lang übersetzten sechsten Gänge der neuen Sechsgang-Schaltgetriebe.

Im Crashtest Euro NCAP erhielt der Kia Soul die Bestnote „5 Sterne“. Er verfügt serienmäßig über sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn sowie eine Stabili­tätskontrolle mit Traktionskontrolle und Bremsassistent. Ab Modelljahr 2012 sind zudem Gegenlenkunterstützung, aktives Bremslicht und Berganfahrhilfe Standard. Wie für jeden neu zugelassenen Kia gilt für den Soul die umfassende Herstellergarantie von 7 Jahren oder 150.000 Kilometer. Hinzu kommen zwölf Jahre Durchrostungs-, fünf Jahre Lack- und drei Jahre Mobilitätsgarantie.
Ab 15.900 Euro ist der Soul zu haben.
Hans Jürgen Eibel

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