Kurvenkünstler nun auch als Turnier

Vom neuen Ford Focus wird jetzt die Kombi-Version nachgeschoben

Ford bietet seit April die nunmehr dritte Generation des Bestsellers Focus an. Zunächst ist der Fünftürer an den Start gegangen; jetzt ist auch der Focus Turnier zu haben. Für das Basismodell sind 18 650 Euro zu zahlen – das sind 800 Euro mehr als für den Fünftürer. Sportlich-elegant tritt der neue Kombi an. Er wurde gestylt nach den Grundsätzen des „Ford kinetic Design“ – mit einer Frontpartie, die vom großen Trapezgrill und den seitlichen Dreieckgrills, den schmalen, weit in die Seite laufenden Scheinwerfern und dem großen Ford-Logo geprägt wird. Er zeigt Kante, und das ist gut so: Das macht ihn unverwechselbar
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Überzeugend ist das Platzangebot des Turnier, der rund 20 Zentimeter länger ist als der Fünftürer. Er bietet in der ersten Reihe sehr bequeme und im Fond wirklich akzeptable Verhältnisse. In das Gepäckabteil passen 476 Liter, bei umgeklappter Rückbanklehne sind es bis zu 1516 Liter. Mit „Ambiente“, „Trend“ und „Titanium“ stehen drei Ausstattungslinien zur Wahl. Schon die Basisversion hat alle Sicherheitselemente serienmäßig an Bord – einschließlich der neuen aktiven Fahrdynamikregelung. Sie regelt elektronisch die Aufteilung des Drehmoments zwischen den angetriebenen Vorderrädern durch gezielten Bremseneingriff, wodurch das Unter- oder Übersteuern in Kurven reduziert sowie die Traktion und das Einlenkverhalten verbessert werden.  
Eine Menge hat sich auch unter dem Blech getan. Als Motoren werden vier Benziner mit Leistungen von 77 kW/105 PS bis 134 kW/182 PS und vier Selbstzünder mit einem Leistungsspektrum von 70 kW/95 PS und 120 kW/163 PS angeboten. Dabei sind die neuen Ecoboost-Benziner die technischen Highlights. Aus nur 1,6 Litern Hubraum werden bis zu 182 Pferdchen gelockt – das ist schon sehr beachtlich. Aber auch die Duratorq TDCi-Turbodieselmotoren mit Common-Rail-Technologie sind Technik neuester Stand. Durchzugsstark und kultiviert arbeitend, sind sie ausgesprochen genügsam – der kleinste Selbstzünder lässt auf 100 Kilometern im Schnitt nur 4,2 Liter Kraftstoff durchlaufen.
Auf ersten Probefahrten gefiel der neue Focus auf verschiedene Art: Man sitzt bequem, kann eine Menge transportieren und sich darüber freuen, dass den Entwicklern eine prima Geräuschdämmung gelungen ist. Die neuen Motoren machen Spaß, und es ist eine Freude, dass die Ecobooster den Dieseln in Sachen Drehmomententfaltung nicht nachstehen. Das Fahrwerk ist Spitze und übertrifft noch das des Vorgängers. Allerdings erwartet man inzwischen schon von einem Ford, dass er sich als sicherer Kurvenräuber zeigt – auch in der Kombiversion.
Eva-Maria Becker

Technik

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